Gymnasiasten entwerfen Folien zum Beispiel zum Naturerlebnispfad und zur Spielarena.

Projekt
Schüler des Kunstkurses der Stufe 11 des Geschwister-Scholl-Gymnasiums mit einem der Wegweiser.

Schüler des Kunstkurses der Stufe 11 des Geschwister-Scholl-Gymnasiums mit einem der Wegweiser.

Stefan Fries

Schüler des Kunstkurses der Stufe 11 des Geschwister-Scholl-Gymnasiums mit einem der Wegweiser.

Velbert. Rund 1,20 Meter hoch und etwa einen halben Meter im Durchmesser sind die 20 Edelstahl-Zylinder, die seit einigen Tagen im Stadtgebiet in Birth und Losenburg stehen. 40 Schüler des Kunstkurses der vergangenen Jahrgangsstufe 11 des Geschwister-Scholl-Gymnasiums (GSG) haben sie im Auftrag der Technischen Betriebe der Stadt Velbert gestaltet.

Nach einer Begehung legte der Kunstkurs Vorschläge vor

In den vergangenen Jahren sind rund 100 Vorhaben aus dem Projekt „Soziale Stadt“ in Birth und Losenburg umgesetzt worden: der Bürgerplatz, die Multi-Rollsport- und Spielarena, der Naturerlebnispfad oder der Spielplatz Paracelsusstraße. Sie sind wie die anderen herausragende Projekte jetzt gekennzeichnet.

„Ihr habt die Umgebung der Standorte besonders wahrgenommen und in eure Gestaltung der Wegweiser aufgenommen“, lobte Projektleiterin Katrin Neumann von den Technischen Betrieben bei einer kleinen Feierstunde im GSG.

Fast vier Monate hatten sich die Schüler unter der Leitung von Kunstlehrerin Cordula Seppelfricke mit der Gestaltung der Tonnen beschäftigt. Sie liefen den Weg zwischen dem Kreisel Birther Straße und dem Krankenhaus Losenburg ab und schauten sich die umgesetzten Projekte an.

„Wir haben Vorschläge skizziert, die dann der Stadt vorgelegt und besprochen wurden. Daraus wurden Din-A-3-große Druckvorlagen“, erklären Alexander Albrecht (18) und Felix Günther (18), die den Wegweiser an der Grundschule unter ihren Fittichen hatten. Sie haben sich auf die Spielgeräte konzentriert, „die wir natürlich viel bunter dargestellt haben.“

Beklebte Edelstahlzylinder sollen zehn Jahre stehenbleiben

Die Tonnen bleiben mindestens in den kommenden zehn Jahren im Stadtbild erhalten, wie Neumann sagte. Für die Schüler ist das eine besondere Wertschätzung ihrer Arbeit – und es soll nicht das letzte Projekt sein.

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