Im Historischen Bürgerhaus lebt die „goldene Ära“ musikalisch auf.

Im Historischen Bürgerhaus lebt die „goldene Ära“ musikalisch auf.
Das Publikum im Historischen Bürgerhaus darf sich auf einen beschwingten Abend mit den Salonlöwen freuen. Archiv

Das Publikum im Historischen Bürgerhaus darf sich auf einen beschwingten Abend mit den Salonlöwen freuen. Archiv

Achim Blazy

Das Publikum im Historischen Bürgerhaus darf sich auf einen beschwingten Abend mit den Salonlöwen freuen. Archiv

Langenberg. Die Bergischen Salonlöwen lassen am Freitag, 24. November, die 20er Jahre wieder aufleben. „Die Wilden Zwanziger“ heißt das Programm, das um 19 Uhr im Historischen Bürgerhaus Premiere hat. Die wilden Zwnziger oder auch die goldenen Zwanziger werden sie gerne genannt. Es geht um den wirtschaftlichen Aufschwung, der mit einer Blütezeit von Kunst und Kultur einherging. Der Erste Weltkrieg hatte in Deutschland zu einem merklichen Frauenüberschuss geführt. Und das brachte gesellschaftliche Umwälzungen mit sich: Emanzipierte Frauen eroberten neue Berufsfelder, der Bubikopf wurde zur Modefrisur und die Sitten um Einiges lockerer.

Eine Reihe skandalträchtiger Tänze eroberte die Nachtclubs und Bars

Dies prägte auch die Unterhaltungsmusik. Die Schlager der zeit waren pfiffig, frech und manchmal auch frivol. Skandalträchtige Tänze wie Shimmy, Charleston und Foxtrott eroberten die Tanzflächen der Nachtbars. Die Bergischen Salonlöwen und Heiko Goebel (Tenor) entführen mit Lichtbildern, Moderation und vielen Musikbeispielen in diese temperamentvolle Zeit mit ihren verruchten Schönheiten und ihren smarten Gigolos.

Die Truppe ist über die Grenzen des niederbergischen Landes bekannt. Sie geben regelmäßig Konzerte mit themenbezogenen Programmen. Jedes Jahr wird ein neues erarbeitet, das mit Musik, Wort und Bild dem Publikum eine weitere Ansicht der geschichte von Kaffeehaus- und Salonorchestermusik vermittelt. Es musizieren: Karlheinz Seidel (Stehgeige), Wolfgang Mohn (Obligatgeige), Harald Gecke (Cello), Ellen Breuckmann (Flöte), Roland Gecke (Klarinette), Horst Degen (Kontrabass) und Wolfgang Mahr (Piano). Der Vorverkauf hat begonnen. Eintrittskarten gibt es zum Preis von 15 Euro beim ServiceBüro Velbert-Mitte, bei der VMG Velbert Marketing, bei Wortwechsel in Neviges und bei der Buchhandlung Kape in Langenberg. An der Abendkasse beträgt der Kartenpreis 18 Euro. Auch online lassen sich die Tickets buchen und direkt ausdrucken. mj

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