Sie gilt als „Grande Dame“ der Wülfrather CDU. Gefeiert wird mit der Familie.

Wülfrath
Rosel Lutz-Brenger hat sich politisch sehr engagiert.

Rosel Lutz-Brenger hat sich politisch sehr engagiert.

dj

Rosel Lutz-Brenger hat sich politisch sehr engagiert.

Für ihre Partei saß sie lange im Kreistag, wurde als Kandidatin zum Bürgermeisteramt vorgeschlagen und gründete den Förderverein des Niederbergischen Museums, als das vor dem Aus stand: Rosel Lutz-Brenger. Am nächsten Freitag feiert die Unermüdliche, die noch heute als Chefin der nach ihrem 1980 verstorbenen ersten Ehemann benannten Hausverwaltung aktiv ist, im Kreise ihrer Familie ihren 90. Geburtstag.

Die höhere Handelsschule schloss sie sehr gut ab

Zu ihrer Familie zählen fünf erwachsene Kinder, zehn Enkel, deren Ehe- oder Lebenspartner sowie vier Urenkel und Ehemann Paul Brenger, mit dem sie seit 1986 verheiratet ist.

Als Tochter von Margarethe und Jakob Möller 1925 geboren, die in Dornap eine Bäckerei betrieben, besuchte sie zunächst die Schule in Düssel, schloss die Höhere Handelsschule mit „sehr gut“ ab und heiratete im April 1948 Adolf Lutz.

Die Kinder machten das Familienglück komplett

Mit ihm zusammen baute sie ein Baugeschäft auf, die Kinder Peter, Bärbel und Christel machten das Familienglück komplett. Vom Koxhof folgte der Umzug in die Osterdelle. 1971 der erste schwere Schlag: Sohn Peter starb. 1980 folgte mit dem Tod ihres Ehemanns der zweite Schicksalsschlag.

Parallel zu ihren Aufgaben im Baugeschäft wurde sie in der Politik aktiv, arbeitete in CDU-Parteigremien, saß im Ressort Soziales im Kreistag und engagierte sich in der katholischen Kirche.

Im Sommer 2007 hatte sich Rosel Lutz-Brenger als „Grande Dame“ der Wülfrather CDU, die auch Gründerin und Vorsitzende des Museums-Fördervereins war, in der aktuellen Debatte um Bürgermeisterin Barbara Lorenz-Allendorff zu Wort gemeldet – und damit eine heiße Diskussion um Wohl und Verdienst verschiedener Kollegen losgetreten.

1991 bekam sie Bundesverdienstkreuz

Drei Jahre später sorgte sie für Furore, als sie wenige Tage vor der Vorstandswahl des Trägervereins Niederbergisches Museum ihren Vereinsaustritt erklärte und den Rücktritt vom Fördervereinsvorsitz angekündigte. Im Jahr 1991 wurde ihr das Bundesverdienstkreuz verliehen. Nun freut sich die Jubilarin auf das große Fest im Kreise ihrer Familie. von

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