Schneller als gedacht bringt die Stadt die Areale an Interessenten.

Wülfrath
Das Gelände der alten Grundschule in Rohdenhaus lag lange als Brache frei und wird jetzt bebaut. Archiv

Das Gelände der alten Grundschule in Rohdenhaus lag lange als Brache frei und wird jetzt bebaut. Archiv

Dietrich Janicki

Das Gelände der alten Grundschule in Rohdenhaus lag lange als Brache frei und wird jetzt bebaut. Archiv

Wülfrath. Das ging schneller, als mancher, vor allem viele Ratsmitglieder gedacht hatten. Die Stadt hat bereits drei der vier Grundstücke der alten Grundschulbrache in Rohdenhaus an Interessenten vergeben, die dort Häuser bauen wollen. Nur ein Areal kann aus technischen Gründen noch nicht veräußert werden.

Am Montag kündigte Kämmerer Rainer Ritsche an, dass die Stadt nun noch mehr Grundstücke der Fläche verkaufen will, obwohl der Rat im Dezember der Stadt erst einmal nur die vier Areale zugewiesen hatte. Die anderen Grundstücke sollte in den nächsten Monaten eigentlich ein Bauträger an die Käufer bringen. Die Skepsis bei den Ratsparteien war groß, ob die Stadt die Eigenvermarktung in Rohdenhaus stemmen kann. Aus dem Grund gab es im Dezember einen Kompromiss: Die Stadt sollte vier Grundstücke vermarkten, ein noch zu findender Bauträger die restlichen.

Nun sind die drei Grundstücke weg, lediglich das dem Angerweg abgewandte Grundstück kann noch nicht vermarktet werden. Der Grund: Dort muss laut Ritsche noch ein Kanal verlegt werden. Dies benötigt noch Zeit. Einen Interessenten für das Areal gibt es aber bereits. Genauso wie für weitere Flächen.

„Wir haben noch weitere fünf Familien, die dort bauen wollen“, sagt Ritsche. Deshalb beginne man nun, auch die eigentlich nicht der Stadt „zugeschlagenen“ Areale zu vermarkten. Natürlich sei in der kurzen Zeit seit Dezember noch kein notarieller Vertrag über eines der Grundstücke beurkundet, aber: Die Interessenten werden dort bauen.

Gestern kümmerte sich die Bürgermeisterin um eine Dringlichkeitsentscheidung, zu der alle Fraktionen im Rat zustimmen werden. Der Hintergrund: In den dort vorhandenen Baumbestand kann man rechtlich nur noch bis Ende Februar eingreifen. Deshalb sollen die Interessenten bereits jetzt mit den Planungen beginnen können.

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