Mit einem Fest wurde die Saison auf dem Panorama-Radweg eröffnet. Die Gäste konnten Segways ausprobieren.

Wülfrath
Michael Hotopp (r.) erklärt Adam Michel, wie er das Segway benutzen muss.

Michael Hotopp (r.) erklärt Adam Michel, wie er das Segway benutzen muss.

Olaf Staschik

Michael Hotopp (r.) erklärt Adam Michel, wie er das Segway benutzen muss.

Die Besucher des Zeittunnels konnten am Sonntag mehr erleben als eine Reise durch die Erdgeschichte. Sie konnten gleich noch bei der Wald-Forscher-Station etwas über Greifvögel lernen und auf dem Parkplatz Segway fahren oder E-Bikes austesten.

Die Bergischen Bahntrassen feierten die Fertigstellung des Panorama-Radwegs mit einem bunten Programm. Bereits seit Ende letzten Jahres ist der Radweg durchgängig befahrbar, aber die Eröffnung sollte nicht im Winter gefeiert werden, wie Anja Haas von der städtischen Wirtschaftsförderung Wülfrath erklärt. Nun sei ein etwa 300 Kilometer langer durchgängiger Radweg entstanden, der vom Bergischen Land ins Sauerland führt. „Er besteht nur aus stillgelegten Bahntrassen“, sagt Haas. Das sei das Besondere.

Die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft hat gemeinsam mit den drei Städten Solingen, Remscheid und Wuppertal eine Fahrradrallye organisiert. In 13 Städten gab es 26 Stationen, an denen die Radfahrer Stempel sammeln konnten. „Wenn man drei von den 26 Stempeln hat, kann man am Gewinnspiel teilnehmen“, sagt die Leiterin des Zeittunnels, Andrea Gellert.

Station Zeittunnel: 50 Besucher in der ersten Stunden

Bei sonnigem Wetter hielten viele Radfahrer bei der Station in Wülfrath, um einen Stempel zu ergattern. In der ersten Stunde seien bereits um die 50 Besucher dort gewesen, schätzt Gellert. Erwartet würden mehrere Hundert Menschen.

Neben dem Fahrradfahren waren die Segways der Höhepunkt der Veranstaltung. Bereits nach kurzer Zeit hat sich eine lange Schlange am Parcours gebildet, alle wollen das Fahrzeug mit zwei Rädern ausprobieren.

Gellert macht den Anfang: Sie stellt sich zum ersten Mal auf ein Segway und meistert den Parcours. „Super ist das. Ich habe Spaß gehabt.“ Michael Hotopp von Segway Rheinland begleitet die Besucher. Man muss die Zehen und Fersen gleichermaßen belasten, um stehen zu bleiben, erklärt er. Zunächst soll man leicht nach links und rechts lenken und dann geht es schon los.

Adam Michel (42) aus Mettmann stand zum ersten Mal auf einem Segway. Zuerst sei er unsicher gewesen, aber man gewöhne sich daran, sagt er. „Ich habe es im Fernsehen gesehen und wollte es probieren. Es ist wirklich super“, lautet sein Fazit.

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