Die Kalkstadtnarren hatten eingeladen. Auf der Bühne sorgten „De Jokers“ für holländisches Flair.

Wülfrath
Großer Auftritt für das Wülfrather Kinderprinzenpaar Lina Mattukat und Patrik Philippi. Gut gemacht!

Großer Auftritt für das Wülfrather Kinderprinzenpaar Lina Mattukat und Patrik Philippi. Gut gemacht!

D. Janicki

Großer Auftritt für das Wülfrather Kinderprinzenpaar Lina Mattukat und Patrik Philippi. Gut gemacht!

Zu ihrer großen Prunksitzung hatten die Kalkstadt-Narren (KSN) am vergangenen Freitag eingeladen. Mit einem mehrstündigen Programm wurde für viel Unterhaltung gesorgt. Pünktlich um 19:11 begann der festliche Abend für die Jecken mit dem Einmarsch der Fanfaren-Corps aus Neviges, der Fahnenträger, des Frauen-Elferrats und des Kinderprinzenpaars.

Lob vom Sitzungspräsidenten für das Kinderprinzenpaar

Das Kinderprinzenpaar Patrik I. und Lina I. trugen zur Begrüßung jeweils ein kleines Gedicht vor. Danach folgte ein Lob des Sitzungspräsidenten, da „das Kinderprinzenpaar schon viele Auftritte hinter sich hat.“ Mit dabei waren an dem Abend nicht nur Gäste aus Wülfrath, sondern auch aus Mettmann und den umliegenden Städten. „Diesmal ist es sogar ausverkauft, es sind über 400 Personen hier“, sagt Dietmar Peters, Mitglied der KSN seit 1992. Neben der Prunksitzung am Freitag ist der KSN noch beim Rosenmontagszug dabei,. Zudem treffen sich die Mitglieder jeden Sonntag: „Dort sitzen wir einfach gemütlich zusammen und quatschen ein bisschen“, so Peters.

Die Kalkstadt-Narren hatten außerdem Gäste aus den Niederlanden eingeladen, nämlich die Blaskapelle „De Jokers“. Der ehemalige Vorsitzende hatte gute Kontakte nach Wülfrath und „ist sogar Ehrenmitglied beim KSN“, so Willem van der Tol, Präsident von „De Jokers“. „Wir kommen schon seit über 20 Jahren hierher“, sagt er, „zu Hause feiern wir ganz anders Karneval.“ Dort gibt es Polonaisen, hier sitzen die Leute im Saal und schauen dem Programm zu. Dabei ist das Programm im Nachbarland auch umfangreich: Von November bis Rosenmontag gibt es jedes Wochenende Auftritte. Zum ersten Mal dabei ist das „Dweilorkest 030“, ebenfalls aus den Niederlanden angereist. „Wir sind mit De Jokers mitgekommen“, sagt Jan van Geel, „wir wollen den Deutschen auch noch etwas Musik vorspielen.“ Der Gruppe gefällt es gut in Wülfrath: „Es ist ganz anders als in den Niederlanden, das kann man gar nicht vergleichen.“ Neben den Akteuren mögen auch die Gäste die Veranstaltun. Es ist „einfach schön “ und man kann „ganz ungezwungen feiern“, so Dietmar Peters. Auch die Jüngeren sind begeistert. Dustin Lückemann (13) und Kevin Müller (15) feiern gerne mit. In der Session 2010/2011 war Dustin selbst Prinz. Er bedauert heute nicht mehr auf die Bühne zu kommen. Kevin mag die gute Stimmung. „Karneval halt“, sagt er.

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