Das Laienensemble tritt zum ersten Mal im Café Schwan auf.

Wülfrath
Carola Garbe-Bresztowszky, Michael Scholten und Ulrike Hallen (v.l.).

Carola Garbe-Bresztowszky, Michael Scholten und Ulrike Hallen (v.l.).

D. Janicki

Carola Garbe-Bresztowszky, Michael Scholten und Ulrike Hallen (v.l.).

Poetische Petite Fours servierte das Trio Mimento im Café Schwan. Kurzweilig und komisch sprachen sie über Tiere und brachten Tiere zum Sprechen. Sie quakten im Chor, begleiteten die Kellerassel durch ihren Schlamassel und lockten die Schnecke aus ihrem Haus, während Kuckuck und Hai sich begrüßten. Begleitet von Gestik und Mimik erweckten sie die Texte zum Leben und brachten das Publikum mit ihren gewitzt gewürzten Kostproben zum Lachen.

„Wenn die Zuschauer mitgehen, dann trägt es uns und wir spüren eine mühelose Leichtigkeit“, sagt Michael Scholten. Das Laien-Ensemble tritt gerne im kleinen Rahmen auf. „Wir lieben diese Wohnzimmeratmosphäre ganz besonders. Da entsteht sofort ein ganz enger Kontakt, denn wir sitzen den Leuten fast auf dem Schoß“, ergänzte Carola Garbe.

Das Ensemble untermalt seine Texte mit Musik

Das Café Schwan war für die Drei eine Premiere. „Wir sind zum ersten Mal hier und wissen nicht, was uns erwartet. Deshalb sind wir diesmal noch aufgeregter als sonst“, verriet Ulrike Hallen kurz vor dem Auftritt. Sie hat das Café zufällig bei einem Sonntagsspaziergang entdeckt. „Es hat mir sofort gefallen und da unser Programm ,Mein lieber Schwan‘ heißt, passte es perfekt.“

Darin hat die Gruppe tierische Texte aus verschiedenen Quellen zusammengetragen, um dem Publikum damit eine Szene zu machen. „Wir haben erst einmal Bücher gewälzt, wahllos im Internet recherchiert, alles zusammen getragen und dann strukturiert. Denn es soll immer einen roten Faden geben, der sich durch den Abend zieht“, beschrieb Ulrike Hallen den kreativen Prozess. „Besonders lange dauert meist die Suche nach der Idee“, sagte Carola Garbe. Das Ensemble untermalt sein Spiel mit der Sprache auch gerne mit Musik. „Wir haben eine Pianistin, die uns begleitet, aber hier kein Klavier.“

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