Mitarbeiter hatte Zustellungsbereich wohl nicht im Griff.

Wülfrath. Die Deutsche Post hat auf die zunehmende Kritik bezüglich der unzuverlässigen Briefzustellung reagiert. „Wir haben einen Postboten ausgetauscht, die Personalie hat nicht gestimmt“, räumte Rainer Ernzer, Sprecher der Deutschen Post, auf Nachfrage ein. Der Mann sei aber nicht entlassen worden, sondern werde nun an anderer Stelle eingesetzt, betonte der Sprecher.

Natürlich ist nicht ein Briefzusteller, der offenbar seiner Arbeit nicht entsprechend nachkommt, verantwortlich für die Verärgerung von Postkunden wülfrathweit in den vergangenen Wochen und Monaten, dennoch verspricht sich das Unternehmen eine Verbesserung der Lage. Erste Anmerkungen in diese Richtung gab es bereits in den sozialen Netzwerken.

Bleiben die Probleme mit der Paketzustellung. Diesbezüglich sagte Rainer Ernzer, dass es eigentlich die aufwendigere Methode für die Zusteller sei, ein Paket nicht abzuliefern: „Der Kunde hat das Recht auf eine Neulieferung, also muss das Paket erst wieder zurückgebracht und dann neu ausgeliefert werden.“

„Die Paketzulieferer haben den härtesten Job, den wir zu vergeben haben“, so Rainer Ernzer weiter, dennoch weist der Sprecher die ebenfalls in den sozialen Netzwerken erhobene Kritik an den Arbeitsbedingungen zurück. Die Bezahlung (anfangs 12,22 Euro pro Stunde für ungelernte Kräfte) sei die höchste in der Branche, zudem verfüge man über „vernünftige Arbeitskleidung und Fahrzeuge“. AR

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