Die 29. Auflage des Neujahrskonzerts der Kultur-Stiftung der Kreissparkasse Düsseldorf im Paul-Ludwigs-Haus hatte es in sich. Das Publikum war völlig begeistert von den brillanten Künstlern.

Anke Krabbe war einer der bejubelten Stars beim Neujahrskonzert im Paul-Ludowigs-Haus. Stephen Harrison begleitete sie am Flügel.
Anke Krabbe war einer der bejubelten Stars beim Neujahrskonzert im Paul-Ludowigs-Haus. Stephen Harrison begleitete sie am Flügel.

Anke Krabbe war einer der bejubelten Stars beim Neujahrskonzert im Paul-Ludowigs-Haus. Stephen Harrison begleitete sie am Flügel.

Dietrich Janicki

Anke Krabbe war einer der bejubelten Stars beim Neujahrskonzert im Paul-Ludowigs-Haus. Stephen Harrison begleitete sie am Flügel.

Wülfrath. Klassische Stücke aus den weltberühmten Opern „Der Barbier von Sevilla“, „La Traviata“ und „Carmen“ verzauberten die zahlreichen Gäste, die den Weg durch den Schnee gefunden hatten und im lange im Voraus ausverkauften Paul-Ludowigs-Haus einen Moment der Extraklasse genießen konnten. Auch für den russischen Tenor Mikhail Agafonov war die Anreise alles andere als einfach. Fast hätte er aufgrund der Wetterbedingungen im eisigen Russland bleiben müssen. Umso schöner, dass er es doch noch nach Wülfrath schaffte, denn mit dem Stück „Dein ist mein ganzes Herz“ versetze er das Publikum gleich zu Beginn in besinnliche Stimmung, die auf mehr hoffen ließ.

„Dann feiern wir ein kleines Jubiläum.“

Karl-Heinz Nacke, Moderator, zum 30. Neujahrskonzert im kommenden Jahr

Auch der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Wülfrath, Wolfgang Preuß, nahm mit Freude an der Veranstaltung teil. Die Moderation übernahm traditionell Karl-Heinz Nacke, der das Publikum nicht nur durch den Konzertnachmittag führte, sondern die Gäste auch mit einigen Hintergrundinformationen versorgte.

Ein weiterer russischer Star der Opernszene stellte sein Können an dem Tag unter Beweis: Bariton Dmitry Lavrov aus Sankt Petersburg. Er sang die Arie des Figaro aus „Der Barbier von Sevilla“. Außerdem gab er ein Duett mit der Rumänin Luiza Fatyol zum Besten: Wolfgang Amadeus Mozarts wunderschönes Stück aus „Don Giovanni“ „Reich mir die Hand, mein Leben“. Operndirektor Stephen Harrison begleitete wie immer gekonnt am Flügel.

Neben den zwei russischen Solisten, sangen die Russin Maria Kataeva, die deutsche Anke Krabbe und der Finne Sami Luttinen. Außerdem traten die beiden Flötisten Klaus-Peter Riemer und Ivana Mehlen mit einer Kantate von Bach auf.

Bariton Thomas Laske weilt in Peking und verpasste das Konzert

In den vergangenen Jahren war auch Thomas Laske (Bariton) fester Bestandteil des Neujahrskonzerts. Auch in diesem Jahr war er für die Aufführung eingeplant. Doch es kommt wie es kommt: Im Januar ist Laske insgesamt drei Wochen in Peking. Am dortigen National Centre of the Performing Arts singt er in einer internationalen Besetzung den Danilo in „Die lustige Witwe“ von Franz Lehár. Doch das Fehlen von Lasse tat der Qualität des Konzertes keinerlei Abbruch. Auch die anderen Solisten feiern in den Opernhäusern der Welt große Erfolge.

Wie in jedem Jahr wird ein Teil der Eintrittsgelder des Neujahrskonzertes für einen guten Zweck gespendet. Die Kreissparkasse wird die Einnahmen aus den Konzerten in Heiligenhaus, Mettmann und Wülfrath zusammenlegen, aufstocken und schließlich an die Träger der Tafel in den beteiligten Städten spenden, um bedürftige Menschen zu unterstützen.

Im nächsten Jahr findet das Neujahrskonzert zum 30. Mal in Wülfrath statt. „Dann feiern wir ein kleines Jubiläum“, so Nacke. Man darf gespant sein auf das, was dann kommt.

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