MdL Martin Sträßer (CDU) besuchte die Senioren-Union.

Wülfrath. Die Senioren-Union hatte den Landtagsabgeordneten Martin Sträßer (CDU) eingeladen, über sein erstes Jahr im Landtag zu berichten. Brigitte Heitmann, die in Vertretung des Vorsitzenden Walter Brühland den Stammtisch leitete, konnte sich über guten Besuch freuen. Martin Sträßer berichtete über die Schwerpunkte Wirtschaft und Verkehr, Innere Sicherheit und Bildung und wies auf die Auswirklungen für Wülfrath hin. Erste Gesetzespakete dienten dem Ziel, überflüssige Bürokratie zu beseitigen. Dazu gehöre das neue Ladenschlussgesetz, das verkaufsoffene Sonntage rechtssicherer mache.

Beim Glasfaserausbau nehme die Landesregierung nicht nur Schulen, sondern auch Gewerbegebiete in den Blick. „Freiräume schaffen, Neues anstoßen, investitions- und innovationsfreundliche Rahmenbedingungen schaffen – das ist unser Anspruch,“ sagte Martin Sträßer.

Eine große Herausforderung sei das Thema Mobilität. „Wir werden in den kommenden Jahren eher mehr als weniger Baustellen haben. Die brauchen wir aber auch, um unsere Infrastruktur wieder aktuellen und zukünftigen Anforderungen anzupassen. Für Wülfrath steht neben dem Lückenschluss der A 44 auch die Zuwegung zu den Autobahnen im Vordergrund. Dazu gehört eine intelligente Verkehrsführung in Ratingen-Homberg, die 2019 kommen soll“, erklärte der Abgeordnete.

Zu den „Pluspunkten der Regierungsarbeit“ zählt er die Innenpolitik: „Wir arbeiten daran, dass sich die Menschen wieder sicherer fühlen können.“ Im Kreis Mettmann und auch in Wülfrath leiste die Polizei exzellente Arbeit. Das zeige die Kriminalstatistik. „Aber wir müssen wachsam bleiben und der Polizei den Rücken stärken“, so Martin Sträßer.

Quereinsteiger sollen helfen, den Lehrermangel einzudämmen

„Wir werden die Zahl der Studienplätze für Lehrkräfte erhöhen. Aber die Ausbildung dauert mindestens sechs Jahre. Bis dahin werden wir mit zusätzlichen Maßnahmen versuchen, die Unterrichtsversorgung sicherzustellen – etwa durch Quereinsteiger,“ versicherte er beim Thema Schule.

Martin Sträßer betonte die Notwendigkeit solider Finanzpolitik. „Wir spüren ja gerade auch in Wülfrath, wie sehr uns alte Schulden an der Wahrnehmung neuer Aufgaben hindern.“ Um die Kommunen zu unterstützen, habe die NRW-Koalition die Gemeindefinanzierung auf Rekordhöhe ausgebaut. Davon habe auch Wülfrath deutlich profitiert.“ AR

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