Am 11. November startet der nächste Konvoi gen Osten.

Am 11. November startet der nächste Konvoi gen Osten.
Mit frisch gebackenen Waffeln reiste Monika Schlinghoff durch Rumänien.

Mit frisch gebackenen Waffeln reiste Monika Schlinghoff durch Rumänien.

U. Bangert

Mit frisch gebackenen Waffeln reiste Monika Schlinghoff durch Rumänien.

Neviges. „Wer einmal da war, der kann nicht aufhören, dort zu helfen“, sagt Monika Schlinghoff. Seit mehr als 25 Jahren organisiert sie von Neviges aus Spenden für die Rumänienhilfe der Caritas Oldenburg-Rastede. Mit großem Erfolg: Reichte anfangs für den Transport der Hilfsgüter nach Satu Mare im Nordwesten Rumäniens noch das vollgepackte Auto, so musste im Jahr 2015 zusätzlich zu den zwei geplanten 40-Tonnern noch ein weiterer Lkw hinzugemietet werden. Am Samstag, 11. November, ist es wieder so weit. Zwischen 9.30 und 12.30 Uhr können Nevigeser ihre Spenden zur Verladung an die Donnenberger Straße 4-6 bringen.

Den Roma fehlt es auch an Grundnahrungsmitteln

„Außer Möbeln wird eigentlich alles gebraucht“, sagt Monika Schlinghoff. Neben Kleidung, haltbaren Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Spielzeug und Schulmaterialien bittet die Koordinatorin auch um das Überlassen von elektrischen Kaffeemühlen. „Damit kann aus grobkörnigem Zucker Puderzucker gemahlen werden“, erklärt Schlinghoff.

Sie hatte im Mai mit der Caritas das Hilfsgebiet an der Grenze zur Ukraine bereist. „Während meines Aufenthalts kamen dort sieben Sattelzüge mit gespendeten Waren an. Man versicherte mir, dass die Ladung innerhalb von zwei Wochen im Bistum Satu Mare an Bedürftige verteilt ist.“ Besonders schlecht leben die Roma in Rumänien. Sie haben nicht nur die schlechtesten Unterkünfte, sondern ihnen fehlt es auch an Grundnahrungsmitteln. „14- bis 15-Jährige sind dort wegen der schlechten Ernährung so groß wie Achtjährige“, berichtet Monika Schlinghoff. Die Bergische machte bei ihrem Besuch Jugendlichen Waffeln schmackhaft. „Zunächst haben sie die zögerlich probiert, danach schmierten sie Nutella drauf und klappten sie wie ein Butterbrot zusammen.“

Für die Hilfe sind die Rumänen sehr dankbar. Das erfuhr Schlinghoff in einem Gottesdienst. „Die Messdiener kamen auf mich zu und überreichten mir mit einer riesigen Pfingstrose ein Herz, auf dem stand ,Danke’. Da war ich zutiefst gerührt“, sagt Monika Schlinghoff. Jetzt appelliert die Frau mit dem großen Herz für Rumänien an die Nevigeser, die Aktion wieder zu unterstützen. Wer Fragen hat, kann sich unter Telefon 02053/47 205 gerne an sie wenden. HBA

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