Der Rhythmuschor Velbert-Neviges gab sein alljährliches Domkonzert.

Der Rhythmuschor Velbert-Neviges gab sein alljährliches Domkonzert.
Der Rhythmuschor spielte auch wieder weltliche Musik wie zum Beispiel einen Michael-Jackson-Song.

Der Rhythmuschor spielte auch wieder weltliche Musik wie zum Beispiel einen Michael-Jackson-Song.

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Der Rhythmuschor spielte auch wieder weltliche Musik wie zum Beispiel einen Michael-Jackson-Song.

Velbert. Lautes Klatschen, wo sonst stets andächtiges Innehalten geboten ist. Dies ist im Mariendom normalerweise undenkbar. Der erste Advent ist allerdings auch nicht irgendein Tag, sondern der Beginn der Vorweihnachtszeit und damit des neuen Kirchenjahres. Grund genug für den Rhythmuschor Velbert-Neviges, diesen Tag mit einem großen Domkonzert zu begehen. „Wir singen alle Lieder auswendig und ohne Noten“, sagt Chorleiter Manfred Hagling. Dies wissen auch die Konzertbesucher im voll besetzten Mariendom zu schätzen. Das bereits seit 38 Jahren stattfindende Konzert ist so beliebt, dass selbst der Dom nicht allen Interessierten Platz bietet.

In diesem Jahr stand das Konzert der jungen Nachwuchssänger und ihren instrumentellen Begleitern unter dem Motto „Wieder naht der heil’ge Stern“. Demgemäß gab Pater Hubertus den Zuhörern in seiner Ansprache mit auf den Weg, nicht den heute oft hochgejubelten Stars und Sternchen hinterherzulaufen. Stattdessen gelte es, sich an den Menschen zu orientieren, die im Alltag Mut und Hoffnung verbreiten.

Das Konzertmotto spiegelte sich auch in der Wahl der Musikstücke wider. Neben Klassikern, wie Ehre sei Gott in der Höhe, gab der Chor auch Welthits wie „Heal the World“ von Michael Jackson zum Besten.

Mit dem Song des King of Pop sendeten die Nachwuchssänger eine besondere Aufforderung an das Publikum: die Welt zu einem besseren Ort machen. Angesichts der zahlreichen Krisen und Konflikte auf der Welt erscheint dieser Imperativ bedeutender denn je. Da traf es sich ausgezeichnet, dass sich unter den zahlreichen Ehrengästen auch politische Entscheidungsträger wie Bürgermeister Dirk Lukrafka und der Bundestagsabgeordnete Peter Beyer befanden.

Ganz besonders freute sich Chorleiter Manfred Hagling aber über den Besuch der Präsidentin des nordrhein-westfälischen Chorverbandes, Regina van Dinther, MdL. „Von den 3000 Chören in Nordrhein-Westfalen hat sie für heute allen eine Absage erteilt, nur uns nicht“, freute sich Hagling. kaw

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