Stadt erhält Fördermittel vom Land. Anwohner planen mit.

Der Moltkeplatz soll mit Hilfe von Landesmitteln attraktiver gestaltet werden.
Der Moltkeplatz soll mit Hilfe von Landesmitteln attraktiver gestaltet werden.

Der Moltkeplatz soll mit Hilfe von Landesmitteln attraktiver gestaltet werden.

Simone Bahrmann

Der Moltkeplatz soll mit Hilfe von Landesmitteln attraktiver gestaltet werden.

Velbert. Im Rahmen des Förderprogramms Stadtumbau wird die Velberter Nordstadt seit 2009 „aufpoliert“. Haus- und Grundstückseigentümer werden bei der Sanierung ihrer Immobilien und Außenanlagen mit Landesmitteln unterstützt. Aber auch die Stadt selbst versucht, mit Fördermittel öffentliche Plätze und Anlagen neu und attraktiver zu gestalten.

320 000 Euro stehen zur Verfügung, 80 Prozent davon sind Zuschüsse

Kurz vor Weihnachten erhielt die Stadt aus Düsseldorf eine Förderzusage für die Umgestaltung des Moltkeplatzes an der Ecke Bismarck-/Hefelerstraße. Für 320 000 Euro soll das Areal überarbeitet werden. 80 Prozent dieser Kosten wird das Land NRW übernehmen. Die Maßnahme ist im Wirtschaftsplan 2013 der Technischen Betriebe Velbert berücksichtigt.

In einem Beteiligungsverfahren sollen Jung und Alt, Nachbarn und Anwohner des Moltkeplatzes die Gelegenheit bekommen, an den Plänen für einen neuen Moltkeplatz mitzuarbeiten, sagt Heike Möller, Abteilungsleiterin für die Bereiche Planung und Stadterneuerung bei der Stadt Velbert.

Birgitt Garweg, die seit 30 Jahren auf der Moltkestraße wohnt, begrüßt die Neugestaltung. Sie lebt gerne am Moltkeplatz, der ihr schon als Kind gefiel, wenn sie dort im Bus auf dem Weg zur Schule vorbeifuhr. Ihr und ihren Nachbarn von der Molktestraße, die direkt an den Platz grenzt, wäre es wichtig, wenn die dunklen Ecken verschwinden könnten.

„Während lauer Sommernächte ist der Platz ein beliebter Aufenthaltsort. In den Gebüschen haben wir schon alte Autobatterien, Schlüpfer und Kondome gefunden. Und auf der Straße liegen viele Glasscherben von Bierflaschen“, sagt Birgitt Möller. „Wir werden versuchen, die Ecken besser einsehbar zu machen, um die soziale Kontrolle zu verbessern“, verspricht Heike Möller.

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