Als Alternative zum Jahresempfang gibt es am 28. Januar ein anspruchsvolles Fest mit viel Programm.

Zu Beginn der Kulturkirche vor gut einem Jahr enthüllten Pfarrer Thomas Rehrmann (l.) Kantor Thomas Gerhold und Ulrike Platzhoff das Logo der Reihe, die immer noch läuft. Archiv
Zu Beginn der Kulturkirche vor gut einem Jahr enthüllten Pfarrer Thomas Rehrmann (l.) Kantor Thomas Gerhold und Ulrike Platzhoff das Logo der Reihe, die immer noch läuft. Archiv

Zu Beginn der Kulturkirche vor gut einem Jahr enthüllten Pfarrer Thomas Rehrmann (l.) Kantor Thomas Gerhold und Ulrike Platzhoff das Logo der Reihe, die immer noch läuft. Archiv

Achim Blazy

Zu Beginn der Kulturkirche vor gut einem Jahr enthüllten Pfarrer Thomas Rehrmann (l.) Kantor Thomas Gerhold und Ulrike Platzhoff das Logo der Reihe, die immer noch läuft. Archiv

Wülfrath. Wer noch ein originelles Weihnachtsgeschenk in letzter Minute sucht, der sollte Karten für den Tanzball der Kulturkirche verschenken und sich den Samstag, 28. Januar im Kalender freihalten. Dort veranstaltet die Kulturkirche den ersten Jahresanfangsball, der als Alternative zum obligatorischen Jahresempfang dienen soll. Um gepflegte Abendgarderobe wird gebeten – es darf sich also herausgeputzt werden. Eine Karte kostet 16 Euro. Am Eingang ist ein Sektempfang geplant.

Wenn alles klappt, könnte das Programm noch ausgebaut werden

Auch in Zukunft möchte die Kulturkirche solche Tanzveranstaltungen in das Programm einbinden. „Wenn alles klappt und die Veranstaltung erfolgreich ist, könnte man ein solches Programm in Zukunft noch weiter ausbauen“, erzählt Pfarrer Thomas Rehrmann. Damit das aber passieren kann, muss der erste Ball ein Erfolg sein.

Das geplante Programm klingt schon einmal vielversprechend: Getanzt wird zu 1980-er und 1990-er Jahre Rhythmen, die hoffentlich niemanden auf den Stühlen hält. Außerdem wird es eine Jazzdance-Aufführung einer Langenberger Tanzgruppe geben.

Wer bis zur Erschöpfung getanzt hat, für den hält die Cocktailbar einige kühle fruchtige Erfrischungen bereit, die für verhältnismäßig kleines Geld erworben werden können. Dabei ist alleine schon das Zubereiten der Getränke ein Ereignis an sich.

Um die bunten Cocktails kümmert sich Marcus Fritsche, der ein echter Cocktail-Profi zu sein scheint. Schon als Jugendlicher hat er Cocktails gemixt und daraus ist ein echtes Hobby entstanden.

Er möchte zwischen zehn und 15 Variationen anbieten. Kantor Thomas Gerhold hat schon einige der selbst gemixten Getränke probiert und schwärmt davon – die Besucher dürfen sich also freuen. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt: Es werden Kleinigkeiten, wie Antipasti oder Brotteller für den kleinen Hunger angeboten. Die Karten sind Tischkarten, es kann aber auch pro Gruppe ein ganzer Sechser-Tisch reserviert werden.

Auch sonst ist für genügend Sitzmöglichkeiten gesorgt, falls eine Pause vom Tanzen benötigt wird. Auf der Bühne soll es eine Sitzgruppe geben. Außerdem wird ein „Café“ als eine Art Ruhebereich angeboten. „Sowas haben wir in Wülfrath noch nicht. Man soll die Räumlichkeiten nicht wieder erkennen“, schwärmt Fritsche, der sich die Veranstaltung „wie einen Schwarz-Weiß-Ball“ vorstellt.

„Wir wollen damit zeigen, dass Kirche und Kultur einhergehen und Kirche natürlich auch Spaß machen kann“, erklärt Rehrmann.

Karten für den Ball können im Wülfrather Reisebüro (Wilhelmstraße175) erworben werden.

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