Entscheidung über Auflösungs soll von der Tagesordnung genommen werden.

Velbert. Die Fraktionen von SPD, Bündnisgrünen, FDP, der Linken sowie das Ratsmitglied von Velbert anders, Jörg Schiweck, beantragen, den Tagesordnungspunkt „Auslaufende Auflösung der Heinrich-Kölver-Realschule“ von den Tagesordnungen des Schul- und Hauptausschusses sowie der Stadtratssitzung in der kommenden Woche zu nehmen.

Andere Informationen von der Bezirksregierung

Die Fraktionen begründen ihren Vorstoß damit, dass es nach Auskunft der Bezirksregierung zurzeit nicht notwendig sei, über die Einrichtung der Oberstufe der zu gründenden Gesamtschule an der Hardenbergschule zu beschließen. Angesichts der Entwicklung der Schülerzahlen an allen Schulen im Stadtgebiet sei es sinnvoll, erst im Jahr 2014 die Oberstufenplanungen konkret zu machen.

Die erste Sekundarstufe II–Klasse erreiche erst im Schuljahr 2015/16 die Oberstufe. „Alle Entscheidungen zur Zukunft einer funktionierenden Schule sollten deshalb unterbleiben und führen nur zu Unsicherheiten bei Eltern, Kollegen und Schülern“, heißt es in dem Antrag. Erst 2014 sei der Schulbedarf in Velbert absehbar und die Schülerzahlen konkreter, die sich durch die Neugründung der zweiten Gesamtschule ergäben.

„Wir wissen nicht, wie sich die Anmeldezahlen für die Hauptschule nach unten verändern. Der Neubau an der Grünstraße könnte dann womöglich gar leer stehen, wenn keine sinnvolle andere Lösung gefunden wird“, schreiben die Fraktionsvertreter. Der Fraktionsvorsitzende der Wählergemeinschaft SLB, Helmut Stiegelmeier, will der Schließung der Realschule keinesfalls zustimmen und forderte, den Elternwillen bei den Schulanmeldungen zu berücksichtigen. joda

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