Die Grünen begrüßen, dass sich nun auch die CDU für eine fahrradtaugliche Stadt einsetzt.

Die Grünen begrüßen, dass sich nun auch die CDU für eine fahrradtaugliche Stadt einsetzt.
Ein – mit den Nachbarstädten abgestimmtes – Radverkehrskonzept, soll die Velberter zum Umstieg auf das Rad bewegen.

Ein – mit den Nachbarstädten abgestimmtes – Radverkehrskonzept, soll die Velberter zum Umstieg auf das Rad bewegen.

Simone Bahrmann

Ein – mit den Nachbarstädten abgestimmtes – Radverkehrskonzept, soll die Velberter zum Umstieg auf das Rad bewegen.

Velbert. Die Grünen begrüßen die Umorientierung der CDU, die nach Angaben ihres stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Stefan Ludwig jetzt auch ein attraktives Radwegeangebot unterstützt.

Seit 1984 fordern die Grünen bereits eine Förderung des „nichtmotorisierten Individudalverkehrs“, also den Ausbau von Radwegen und mehr Schutz für Fußgänger. 1993 hatte die CDU ein von den Grünen beantragtes attraktives Radwegenetz im Zuge des städtischen Verkehrsentwicklungsplans noch abgelehnt und sich mit einem „sicheren Radwegesystem“ zufriedengegeben. „Umso mehr freuen wir uns, nun endlich diesen Verbündeten für die Velberter Radler gefunden zu haben. Denn nach wie vor ist es sinnvoll und wichtig, den Fahrradverkehr in Velbert zu fördern, es gibt ja nicht einmal genügend Fahrradständer in der Innenstadt“, heißt es in der Mitteilung von Karen Schemken.

Von der Planung bis zur Umsetzung vergehen schon mal 25 Jahre

Weitere kostspielige Ladestationen in der City für E-Bikes halte ihre Partei dagegen nicht für erforderlich, denn wer innerorts mit dem Elektrorad unterwegs ist, werde auf den kurzen Strecken den Akku nicht leerfahren. Die Grünen stellen infrage, ob die Ladestationen am Zentralen Omnibusbahnhof überhaupt schon einmal genutzt worden sind.

„Ein gutes Gesamtkonzept mit einem roten Faden sollte auch mit den Nachbarstädten abgestimmt werden, damit man nicht unversehens wieder auf der stark befahrenen Straße landet“, sagt Andreas Kanschat, Sprecher der Grünen im Kreis Mettmann. Anders als die CDU setze seine Partei auf viele kleine Verbesserungen, die schnell umzusetzen sind statt Planungsankündigungen, die viel Zeit für die Umsetzung benötigen.

„Die Zeit, die größere Maßnahmen in Velbert benötigen, ist atemberaubend. Vom Beschluss am 16. Dezember 1991 bis zur Eröffnung wird beim Radweg von Nierenhof nach Kupferdreh ein Vierteljahrhundert vergangen sein. 25 Jahre für ein Teilstück eines Radweges“, sagt Hans-Peter Kaiser, Sprecher der Velberter Grünen. Deshalb sei es umso wichtiger, parallel zu einem Gesamtkonzept auch die vielen kleinen Hindernisse aus dem Weg zu räumen, welche mit Hilfe der Experten des ADFC und Umfragen sicher zügig definiert werden können. HBA

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer