Bis September ist Heinz-Otto Langel Pfarrer in St. Maximin. Wohin er gehen wird, ist ebenso unklar, wie wer sein Nachfolger wird.

Bis September ist Heinz-Otto Langel Pfarrer in St. Maximin. Wohin er gehen wird, ist ebenso unklar, wie wer sein Nachfolger wird.
Am 2. Oktober wird Pfarrer Heinz-Otto Langel offiziell verabschiedet. Was danach kommt, weiß er noch nicht. Archiv

Am 2. Oktober wird Pfarrer Heinz-Otto Langel offiziell verabschiedet. Was danach kommt, weiß er noch nicht. Archiv

Dietrich Janicki

Am 2. Oktober wird Pfarrer Heinz-Otto Langel offiziell verabschiedet. Was danach kommt, weiß er noch nicht. Archiv

Wülfrath. „Gut gefüllt“ war der Saal anlässlich des Neujahrsempfangs von St. Maximin. Mittendrin Heinz-Otto Langel. Bekanntermaßen sucht der Pfarrer immer die Nähe zu den Gläubigen. „Ich bin für die Kundschaft da. So arbeite ich. Das muss so sein.“

„Am 30. September kratze ich hier die Kurve.“

Heinz-Otto Langel, Pfarrer

Bis Herbst wird er sein Credo in St. Maximin leben. „Am 30. September kratze ich hier die Kurve“, erklärt er in seiner gradlinigen Art. Wohin er nach seiner offiziellen Verabschiedung am 2. Oktober kommt, weiß er nicht. „Es sind viele Gemeinden im Gespräch. Aber es muss eine Gemeinde sein, die zu mir passt, und zu der ich passe.“ Höhere Weihen, die sein Motto „aus der Gemeinde für die Gemeinde“ unmöglich machen, kommen für den kölsche Jung nicht in Frage. Mit dem Erzbischof saß er erst in der vergangenen Woche zusammen, um eventuelle Dienstorte zu besprechen. Und er will „eine Stufe zurücktreten“, um zukünftig als Pfarrvikar seine Schäfchen zu betreuen. Bevorzugt wäre das im Rheinland.

Es ist unklar, wo Langel als nächstes hingeht

Es ist also bislang vollkommen unklar, wohin der beliebte City-Seelsorger als nächstes geht. Genauso unklar ist seine Nachfolge.

Zum 1. Februar erscheint im amtlichen Kirchblatt eine Stellenanzeige, bei der Job in St. Maximin ausgeschrieben ist. Wie bei jedem anderen Beruf auch wurde ein entsprechendes Profil erstellt, was der optimale Kandidat im Idealfall an Eigenschaften, Wissen und Kompetenzen für die Gemeindearbeit mitbringt. „Familienfreundlichkeit hat oberste Priorität“, sagt Pfarrer Langel.

Sie beginnt bei der Zeugung und endet in der Ewigkeit. Sowohl der Pfarrgemeinderat, er besteht aus acht gewählten Mitgliedern sowie den Seelsorgern, und der Kirchenvorstand, der sich aus zehn gewählten Mitgliedern rekrutiert, haben Mitspracherecht über die Bewerber.

„Das ist ein Geben und Nemen“, orakelt Pfarrer Langel. Wie es sich anfühlt, zum letzten Mal Gastgeber des Neujahrsempfangs in St. Maximin gewesen zu sein? „Ob der erste oder der letzte Empfang – das ist vollkommen egal.“

Wichtig ist, die anstehenden Aufgaben gut zu bewältigen. Samstag, 30. Januar, steht die Karnevalssitzung im Corneliushaus an.

Mitte September soll der Familientag gefeiert werden. Und dazwischen soll und darf die Gemeinde mehr liturgische Aufgaben in Gottesdiensten übernehmen.<

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