Die Aktion der Fotografengruppe „Die Drei“ kam bei den jungen Teilnehmern sehr gut an.

Fritz Reich staunte, welche Motive (v.l.) Isam, Paula, Mio und Tino im Niederbergischen Museum, hier im Apothekerzimmer, entdeckten.
Fritz Reich staunte, welche Motive (v.l.) Isam, Paula, Mio und Tino im Niederbergischen Museum, hier im Apothekerzimmer, entdeckten.

Fritz Reich staunte, welche Motive (v.l.) Isam, Paula, Mio und Tino im Niederbergischen Museum, hier im Apothekerzimmer, entdeckten.

Janicki

Fritz Reich staunte, welche Motive (v.l.) Isam, Paula, Mio und Tino im Niederbergischen Museum, hier im Apothekerzimmer, entdeckten.

Wülfrath. Der Kinder-Fototag im Niederbergischen Museum zog jetzt viele interessierte Jungen und Mädchen an. Betreut und begleitet wurde die Aktion, wie schon vor zwei Jahren, von der Fotografengruppe „Die Drei“. Den drei Hobbyfotografen bedeutet dieses Projekt sehr viel – sie sind mit viel Herzblut dabei und arbeiten gerne mit den Kindern zusammen. Viel mehr noch, denn „diese Veranstaltung liegt uns noch mehr am Herzen als das Ausstellen unserer eigenen Bilder“, erzählte Burkhard Rüdiger bei der Vernissage des Trios vor wenigen Wochen.

„Die Drei“, bestehend aus Peter Delvos, Fritz Reich und Burkhard Rüdiger, haben derzeit ihre eigenen Fotografien an den Wänden des Museums hängen: Noch bis Ende März ist die Ausstellung „Mordsmäßig, Skurril und Tierisch“ geöffnet. Dabei haben sie jeweils zu einem Thema verschiedene Fotos gemacht, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Teilnehmer hatten ganz eigene Vorstellungen beim Knipsen

Das Prinzip des Kinder-Fototags ist simpel, und die Aufgabe auch leicht verständlich: Die Kinder sollen mit ihren Kameras Aufnahmen vom Museum machen. Sie sollen die Räume, die Gänge, die Kunstwerke und das Inventar fotografieren. Ihr Blickwinkel, ihre Sichtweise auf die Dinge ist entscheidend. Egal, ob Smartphone, Spiegelreflex oder Digitalkamera: Die Fotos der „Drei“ stehen im Fokus. Dabei soll es vor allem um Details und Besonderheiten gehen, wie Fritz Reich erläuterte: „Die Kinder sollen die Fotos nach ihren eigenen Vorstellungen machen. Sie haben dabei ganz unterschiedliche Ideen. Es geht um Eigeninitiative der Kleinen“, so Reich.

Der Nachwuchs fand Details, die sogar die Künstler überraschten

Diese Aufgabe nahmen die 15 Kinder mit Begeisterung an und wanderten mit viel Spaß durch die Museumsräume und knipsen fortlaufend ihre Bilder. Die Ergebnisse waren sehr unterschiedlich. „Manchmal haben die Kinder sogar Dinge gesehen, die uns gar nicht aufgefallen sind. Alle haben sehr gut mitgemacht“, erzählte Reich. Besonderes Extra für die kleinen Fotografen: Alle Aufnahmen der Jungen und Mädchen wurden digital gespeichert und ausgewertet.

Die jeweils zwei besten Aufnahmen aller Kinder werden gedruckt, gerahmt und am Sonntag, 2. April, im Niederbergischen Museum aufgehängt. Dafür hängen „Die Drei“ dann sogar ihre eigenen Bilder ab und machen Platz für den Nachwuchs.

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