Das ausgefallene Konzert im Mai wurde nun als Mittsommernachtsparty nachgeholt.

Das ausgefallene Konzert im Mai wurde nun als Mittsommernachtsparty nachgeholt.
Die Zuschauer konnten vor dem Konzert sehen und hören, wie die Musiker ihre Instrumente stimmten.

Die Zuschauer konnten vor dem Konzert sehen und hören, wie die Musiker ihre Instrumente stimmten.

DJ

Die Zuschauer konnten vor dem Konzert sehen und hören, wie die Musiker ihre Instrumente stimmten.

Wülfrath. Nachdem das traditionelle Maikonzert der Kalkstädter in diesem Jahr ausfallen musste, weil es „fürchterlich geregnet“ hatte, wie es der Vorsitzende Wolfgang Köster ausdrückte, wurde nach Ersatz gesucht. „Wir wollten zum Ausgleich mal etwas Abwechslung bieten“ erzählt Moderatorin Nicole Nöske. So entstand die Idee einer Mittsommernachtsparty: ein verkürztes Konzert mit anschließendem Tanz bis spät in die noch lange taghelle Nacht.

Vor dem Beginn des Konzerts war genügend Zeit zur Einstimmung

Das Vereinsgelände an der Flandersbacher Straße wurde schon um 19 Uhr geöffnet. Eine Stunde lang war Zeit, sich einzustimmen, mit Getränken und Leckerein vom Grill. Als alle gestärkt und angemessen gut gelaunt war, ergriff Wolfgang Köster das Wort. „Am 1. Mai haben wir leider Pech gehabt, dafür wollen wir heute umso mehr Spaß mit Musik haben“, begrüßte er die Gäste. Die konnten live mitverfolgen, wie die Musiker auf der Bühne ihre Instrumente stimmten.

Die Kalkstädter verfügen über ein Flötenorchester, das sich seit Anfang der 1990er Jahre immer weiterentwickelt hat. Nach der Umstellung von Spielmanns- auf Orchesterflöten kamen Alt- und Piccoloflöten, Cello und Percussion-Instrumente hinzu. Die Flöten wurden gestimmt, indem die musikalische Leiterin Tanja Rödel in elektronisches Stimmgerät in die Luft hielt. So konnte sie kabellos Abweichungen ablesen und Anweisungen geben.

Dann ging es los mit der fröhlichen „Amselpolka“, einem Stück, das neu im Repertoire der Kalkstädter ist. Zwischen den Liedern führte Nicole Nöske durch den Abend, stimmte ein und erklärte Wissenswertes zu den einzelnen Stücken. So wurde in einer Komposition von Christopher Tin aus dem Jahr 2005 selbst das „Vaterunser“ in der Sprache Swahili zu einer „lockeren, fröhlichen Melodie“.

Orchester nahm das Publikum mit auf musikalische Weltreise

Die Afrikaner verstanden es schon immer, Religion zu feiern. Von Tansania ging es nach Schottland mit dem „Pentland Hills March“ und weiter nach Miami und zum Stierkampf nach Spanien („Catalunia“). Doch Nicole Nöske sprach auch immer wieder in vereinseigener Sache. Man freue sich, wenn junge Mitglieder nach einem Auslandsjahr trotz Karriere wieder zum Orchester zurückkehrten. In der vereinseigenen Musikschule sei noch ein Platz nach den Ferien frei, und es würden dringend Cellisten gesucht.

Um 21 Uhr wurde die Bühne freigeräumt und DJ Max spielte zum Tanz auf. Der 19-Jährige hat schon mehrmals für die Kalkstädter aufgelegt und für jeden Geschmack etwas im Repertoire.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer