Die Gesellschafter sind von der emissionsfreien Elektromobilität selbst überzeugt.

Die Gesellschafter sind von der emissionsfreien Elektromobilität selbst überzeugt.
Kabel statt Schlauch: Knut Kornatz lädt den Akku seines Elektroautos an der „Tankstelle“ der Music’s Cool auf.

Kabel statt Schlauch: Knut Kornatz lädt den Akku seines Elektroautos an der „Tankstelle“ der Music’s Cool auf.

Annika Gaida

Kabel statt Schlauch: Knut Kornatz lädt den Akku seines Elektroautos an der „Tankstelle“ der Music’s Cool auf.

Neviges. Die Music’s Cool Neviges will mit der Zeit gehen und bietet nun eine eigene Elektrotankstelle für E-Autos an. Die beiden Gesellschafter, Annika Gaida und Knut Kornatz, selbst gerne mit E-Roller oder E-Auto unterwegs, möchten das emissionsfreie Weiterkommen fördern. „Ich fahre selber seit sieben Monaten ein Elektroauto und bin jeden Tag aufs Neue begeistert“, sagte Knut Kornatz. Der Komfort sei enorm. Nahezu lautloses Fahren, kein Ruckeln, geringer Wartungsaufwand und im Winter locke die Standheizung ins vorgewärmte Auto „Rundum eine gute Sache und deshalb fördern wir die Elektromobilität. Unsere Kunden können ab sofort ihr Auto kostenfrei mit regenerativem Strom bei uns laden, wenn sie auf ihre Schützlinge warten,“ kündigte Knut Koernatz an.

In 30 Minuten wird Energie für zehn bis 15 Kilometer geladen

In 30 bis 45 Minuten sei zwar nur Energie für etwa zehn bis 15 Kilometer geladen, aber das reiche eben, um die Fahrt zur Music’s Cool spritkostenfrei zu ermöglichen. „Ein Service den wir jetzt zusätzlich anbieten“, sagte der Gesellschafter. Alles, was dazu benötigt werde, sei ein Elektroauto. Knut Kornatz kann mit dem Mythos, ein elektrisches Fahrzeug kommt nicht weit, ist zu teuer oder sei gefährlich nichts anfangen. Die heutige Technik erlaube je nach Modell 200 bis 350 Kilometer Reichweite und 100 Kilometer kosteten nur rund 3,50 Euro an Energie. Da könne kein Verbrennungsmotor mithalten.

Die Kosten pro Kilometer seien bei vergleichbaren Modellen durchaus günstiger als bei einem Verbrennungsmotor. In bereits 100 Wochen würden vollelektrische Autos zum gleichen Preis angeboten wie Benziner. Denn die Batteriepreise fielen stetig. Dann sinke der Kilometer-Preis noch einmal.

„Wer jetzt noch ein neues Benzinauto kauft, der wird in fünf Jahren nur noch einen Bruchteil dafür bekommen. Wenn der Run auf Elektro erstmal richtig eingesetzt hat, will keiner mehr Benziner kaufen. Allein schon wegen der Kosten“, ist sich Knut Kornatz sicher. AR

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