Zur Schau „Klang meines Körpers“ im Gymnasium sind die Achtklässler eingeladen.

Zur Schau „Klang meines Körpers“ im Gymnasium sind die Achtklässler eingeladen.
Vor allem junge Mädchen und Frauen haben mit Essstörungen und Magersucht zu kämpfen. Symbol

Vor allem junge Mädchen und Frauen haben mit Essstörungen und Magersucht zu kämpfen. Symbol

Archiv/Red

Vor allem junge Mädchen und Frauen haben mit Essstörungen und Magersucht zu kämpfen. Symbol

Wülfrath. Bereits zum vierten Mal findet die interaktive Ausstellung „Klang meines Körpers“ für Schüler der achten Klassen statt. In dem Ausstellungsprojekt können sich die Jugendlichen von Montag bis Donnerstag, 21. bis 24. November, mit dem Thema Essstörung auseinandersetzen. Aufgebaut wird „Klang meines Körpers“ in Räumen des Gymnasiums an der Kastanienallee 63. Die „Bergschule“ (Sekundarschule) und die „Freie Aktive Schule“ sind bei der Durchführung der Ausstellung ebenfalls beteiligt.

Das interaktive Ausstellungsprojekt berührt und sensibilisiert auf wertschätzende und respektvolle Weise für ein gesamtgesellschaftliches Thema, heißt es in der Ausschreibung. Zugleich informiert es über Möglichkeiten der Prävention und zeigt kreative Wege aus der Krankheit. Mit selbst geschriebenen Texten, Bildern und ausgewählten Liedern erzählen junge Menschen bei „Klang meines Körpers“ von ihrem Leben, ihren Sorgen und darüber, was ihnen geholfen hat, dass es ihnen heute wieder besser geht.

Bilder, Texte und Musik sprechen die jungen Besucher ganz direkt an

Es geht um die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper, die Angst zu versagen, nicht zu genügen, aber auch um Wünsche, Sehnsüchte und was Jugendliche stark und „satt“ macht. Die persönlichen Bilder, Texte und ausgewählten Musikstücke sprechen die Besucher ganz direkt an. Die Jungen und Mädchen erleben auch kreative Wege der Vorbeugung und Krankheitsbewältigung. Die Suchtpräventionsfachkraft des Caritasverbandes, Beatrix Neugebauer, und der Mitarbeiter des Jugendschutzes der Stadt Wülfrath, Richard Starck, begleiten die Schulklassen und vermitteln betroffenen Jugendlichen weitere Hilfen. Die Eltern der Schüler und Interessierte haben am Mittwoch, 23. November, um 19.30 Uhr die Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen. Durchgeführt wird sie vom Arbeitskreis Suchtprävention der Stadt Wülfrath mit Unterstützung durch das Erzbistum Köln. Red

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