Auf dem ehemaligen Sportplatzareal können bis zu 25 Wohneinheiten entstehen.

Axel C. Welp (SPD)
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Welp

Axel C. Welp (SPD)

Wülfrath. Im nächsten Jahr könnte auf dem ehemaligen Sportplatzareal des Fußballvereins Einigkeit Dornap ein neues Baugebiet mit bis zu 25 Wohneinheiten entstehen. Die Politik steht mit großer Geschlossenheit hinter dem Bebauungsplanentwurf der Verwaltung, wie jetzt im Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung deutlich wurde. Einstimmig beschlossen die Mitglieder während der Sitzung im Rathaus die Aufstellung des Bebauungsplanes. Damit werden in dem weiteren Verfahren auch Nachbarn im Rahmen der öffentlichen Beteiligung einbezogen.

Der Bau eines weiteren Spielplatzes scheidet aus

„Der derzeitige Bebauungsplanentwurf ist eine Diskussionsgrundlage“, sagte der Ausschussvorsitzende, Axel C. Welp (SPD). Für eine rege Aussprache dürfte in dem Ortsteil gesorgt sein. Denn bei Anwohnern hieß es: „In Düssel funktioniert die Kommunikation gut. Das ist eine Dorfgemeinschaft.“ Bürgermeisterin Claudia Panke ist zuversichtlich, mit der neuen Bebauung „eine schöne Lösung für Wülfrath“ zu entwickeln. „Wir wissen doch alle, wir brauchen Wohnraum“, betonte sie. In Düssel ist die Bevölkerungsentwicklung seit 2010 leicht rückläufig. Lag die Einwohnerzahl damals noch bei 1356 Personen, betrug sie 2015 nur noch 1287. Seit 2014 sind jedoch wieder mehr Familien hinzugezogen.

Die Stadt ist Eigentümerin der geplanten Baugrundstücke. Zudem sind aber auch Grundstücke der Wohnungsbaugesellschaft GWG betroffen, die in die Planung einbezogen werden. Vorrangig Einfamilien- und Doppelhäuser sollen entstehen sowie ein Mehrfamilienhaus mit sechs Wohnungen. Damit will die Stadt eine, so das Konzept, sinnvolle und erwünschte Nachverdichtung des Wülfrather Ortsteils Düssel erreichen. Bei der Planung scheidet die Errichtung eines weiteren Spielplatzes in dem Bereich aus, zumal damit erhebliche Kosten verbunden sind. Ausdrücklicher Wunsch der Grünen ist allerdings, bei der neuen Bebauung eine Begegnungsfläche für die Nachbarschaft zu berücksichtigen.

Die geplante Zeitschiene könnte allerdings noch aus den Fugen geraten. „Wir haben noch keine neuen Erkenntnisse über die laufenden Untersuchungen, sagte gestern der Technische Dezernent, Martin Barnat, der aber versicherte, dass dies im vorgesehenen Zeitrahmen läge. Das Bodengutachten steht noch aus, genau wie das Ergebnis der Artenschutzprüfung. Ein weiteres Problem könnte die Düssel sein, die dem Gelände in Ausnahmefällen bei Hochwasser sehr nahe kommt. Das hatten Bürger bei einem Vor-Ort-Termin angemerkt. tws/AR

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