Die Kanal- und Straßenarbeiten in der Kirchstraße gehen zügig voran. Ein Grund dafür ist der bisher milde Winter.

Läuft es weiter so zügig, könnten die Arbeiten Mitte März beendet sein.
Läuft es weiter so zügig, könnten die Arbeiten Mitte März beendet sein.

Läuft es weiter so zügig, könnten die Arbeiten Mitte März beendet sein.

Simone Bahrmann

Läuft es weiter so zügig, könnten die Arbeiten Mitte März beendet sein.

Velbert-Tönisheide. „Das Wetter tut uns gut“, sagt Bauingenieur Markus Thelen, bei den Technischen Betrieben (TBV) für Kanal- und Straßenerneuerung in der Kirchstraße zuständig. Er freut sich über den milden Winter, der die Arbeiten zügig voranschreiten lässt.

18 Monate Bauzeit hatten die TBV veranschlagt, und wenn Frost und Schnee nicht doch noch einen Strich durch die Rechnung machen, wird das Sanierungsprojekt im gesteckten zeitlichen Rahmen bleiben.

Die komplette Fahrbahn wird saniert

Vor mehr als einem Jahr, im November 2012, hatten die Arbeiten begonnen: Zwischen Kuhlendahler Straße und Einmündung am Karrenberg mussten der alte Kanal erneuert, auf dem gesamten Abschnitt bis zur Nevigeser Straße Gas-, Wasser- und Stromleitungen getauscht werden. Eine neue Straßenbeleuchtung und schließlich die komplette Sanierung der Fahrbahn vervollständigen das Projekt.

Die Arbeiten an Kanal und Versorgungsleitungen sind längst abgeschlossen, hochmoderne, energiesparende LED-Lampen beleuchten bereits die Straße: „Lediglich die Masten der Laternen müssen noch einmal gestrichen werden“, erläutert Ingenieur Thelen.

Derzeit stellen Arbeiter zwischen Kuhlendahler Straße und Am Karrenberg den Gehweg und den Parkstreifen längs der Fahrbahn her. Die Bordsteine sind bereits gesetzt, in dieser Woche wird gepflastert. Parallel soll eine zweite Kolonne die Sinkkästen einbauen: „Wenn das Wetter mitspielt, sind wir Ende des Monats damit fertig“, schätzt Thelen.

Mit rund 875 000 Euro bleiben die Kosten für Kanal- und Straßensanierung der Kirchstraße deutlich unter den zunächst geschätzten 1,1 Millionen Euro. Etwa 145 000 Euro entfallen dabei auf den Kanal, die Straßenerneuerung schlägt mit rund 680 000 Euro zu Buche. Hinzu kommt die neue Straßenbeleuchtung mit etwa 50 000 Euro.

Anschließend beginnt der Aushub und Aufbau der neuen Fahrbahn. Die liegt danach einige Zentimeter tiefer als heute: „Bürgersteig und Parkstreifen haben zur Straße hin drei Prozent Gefälle bekommen, um das Regenwasser abzuleiten“, erläutert Thelen. Immer unter der Voraussetzung, dass der Winter weiterhin Zurückhaltung übt, könnte Ende Februar mit dem Asphaltieren begonnen werden: „Dann wären wir Mitte März fertig.“

Mit der Sanierung verbunden ist eine Neugestaltung der Kreuzung Kirchstraße/Nevigeser Straße: Neben zwei Bäumen, die künftig die Ausfahrt säumen, wird die Fahrbahn so gestaltet, dass Fahrzeuge aus der Kirchstraße nur nach rechts Richtung Tönisheide-Mitte abbiegen können. Mit dieser Regelung soll die Kirchstraße auf Wunsch der Anwohner als Abkürzung für Autofahrer ausgedient haben, die so die Kreuzung in Tönisheide-Mitte umfuhren. Die Einfahrt von der Nevigeser Straße in die Kirchstraße ist schon seit Jahren verboten.

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