Der deutsch-griechische Freundschaftsverein Filia stellt sich in der Hauptstadt vor.

Der deutsch-griechische Freundschaftsverein Filia stellt sich in der Hauptstadt vor.
Hans-Dieter Schneider, Nikolaos Bouikidis, Lazaros Papaioannou (v. l.) und Volker Münchow (r.) stellen dem griechischen Botschafter Theodoros Daskarolis die arbeit von Filia Velbert vor.

Hans-Dieter Schneider, Nikolaos Bouikidis, Lazaros Papaioannou (v. l.) und Volker Münchow (r.) stellen dem griechischen Botschafter Theodoros Daskarolis die arbeit von Filia Velbert vor.

Verein

Hans-Dieter Schneider, Nikolaos Bouikidis, Lazaros Papaioannou (v. l.) und Volker Münchow (r.) stellen dem griechischen Botschafter Theodoros Daskarolis die arbeit von Filia Velbert vor.

Velbert/Berlin. Mitglieder des im Jahr 2012 gegründeten deutsch-griechischen Freundschaftsvereins Filia Velbert hatten jetzt die nicht alltägliche Gelegenheit, ihren Verein und dessen Ziele dem Botschafter von Griechenland in Deutschland, Theodoros Daskarolis, vorzustellen. Der etwa 90-minütige Gedankenaustausch mit dem Botschafter in dessem Berliner Amtssitz drehte sich um Themen wie die Bedeutung von Städtepartner-schaften und die Arbeit ehrenamtlich tätiger Vereine für den Ausbau der Beziehungen zwischen den beiden Ländern und ihren Menschen. Darüber hinaus rückten im Gespräch die Möglichkeiten der Botschaft und des griechischen Generalkonsulats in Düsseldorf zur Unterstützung der Vereinsaktivitäten sowie vor allem die bisherigen Erfolge der Arbeit in den Blick.

Freundschaftsverein schickt zwei Löschfahrzeuge nach Korfu

Volker Münchow (SPD), Mitglied des nordrhein-westfälischen Landtags und dessen Europa-Ausschusses, stellte dem Botschafter in seiner Funktion als Vorsitzender des deutsch-griechischen Freundschaftsvereins die zahlreichen bereits realisierten Projekte in den Bereichen Gesundheit und Soziales vor. Eine besonders große Aktion fand beispielsweise im Jahr 2014 statt, in dem zwei gebrauchte, voll ausgestattete Feuerwehr-Löschgruppenfahrzeuge sowie ein gebrauchter, ebenfalls voll ausgestatteter Rettungswagen – jeweils nach umfangreicher Instandsetzung – an Gemeinden im Epirus (Nordwestgriechenland) und auf der Insel Korfu übergeben werden konnten. Der seit mehr als zwei Jahren in Epirus eingesetzte Rettungswagen ist der modernste seiner Art in der Region und hat schon vielen Menschen das Leben gerettet.

Weiter erwähnte Münchow die geplanten Aktivitäten. Unterstützung erhielt er dabei von drei weiteren, ebenfalls auf eigene Kosten nach Berlin mitgereisten Mitgliedern des geschäftsführenden Vereinsvorstands, Lazaros Papaioannou, Nikolaos Bouikidis und Hans-Dieter Schneider.

Botschafter Daskarolis würdigte die ehrenamtliche Arbeit gerade im aktuellen europäischen Kontext und dankte den Vereinsmitgliedern für ihre wertvolle Hilfe für die Menschen in den Regionen Epirus und auf der Insel Korfu. Die Vereinsaktivitäten konzentrieren sich auf diesen Teil Griechenlands, zu dem sehr viele der griechischen Bürger Velberts einen engen Bezug haben.

Gegenüber Münchow regte Botschafter Daskarolis die Bildung einer deutsch-griechi-schen Parlamentariergruppe im NRW-Landtag an. Diese könnte, so Theodoros Daskarolis, zu einer Vertiefung der Kontakte und einem besseren Verständnis zwischen den Menschen in ei-nem zusammenwachsenden Europa beitragen, wertvolle Impulse für die wirtschaftliche Zusammenarbeit liefern und bei der Überwindung bürokratischer Hürden behilflich sein. Letzteres würde auch die Arbeit von Filia Velbert erleichtern. HBA

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