Die Schüler, die an der Poststraße nicht unterkommen, werden auf die anderen Velberter Schulen verteilt.

Bildung
Die Gesamtschule an der Poststraße hat für das Schuljahr 2014/15 267 Anmeldungen. 180 Kinder kann die Schule maximal aufnehmen. Die anderen müssen sich bis 21. März eine andere Schule suchen. Archiv

Die Gesamtschule an der Poststraße hat für das Schuljahr 2014/15 267 Anmeldungen. 180 Kinder kann die Schule maximal aufnehmen. Die anderen müssen sich bis 21. März eine andere Schule suchen. Archiv

Simone Bahrmann

Die Gesamtschule an der Poststraße hat für das Schuljahr 2014/15 267 Anmeldungen. 180 Kinder kann die Schule maximal aufnehmen. Die anderen müssen sich bis 21. März eine andere Schule suchen. Archiv

Velbert. Die städtische Gesamtschule an der Poststraße wird auch im kommenden Schuljahr bei weitem nicht alle Kinder aufnehmen können, die angemeldet wurden. 267 Eltern wollten die Schule für ihr Kind – 180 können in den sechs neuen fünften Klassen unterrichtet werden. „Damit gehen wir schon an die äußerste Grenze“, sagt der Fachbereichsleiter Bildung der Stadt, Ulrich Stahl. Weitere 40 Schüler nimmt die Christliche Gesamtschule Bleibergquelle zum neuen Schuljahr auf.

Heinrich-Kölver-Schule hat bislang nur 45 Anmeldungen

Bis Ende kommender Woche wird die Schulleitung an der Poststraße entscheiden, welche Kinder dort künftig lernen werden. Die anderen werden informiert, dass sie sich eine andere Schule suchen müssen. Die meisten werden zu einer der Realschulen oder zur Hauptschule gehen. An der Martin-Luther-King-Schule sind bislang lediglich 24 Kinder angemeldet. Die Realschule Kastanienallee hat 38 Anmeldungen, die Heinrich-Kölver-Schule in Tönisheide 45. Durch den Überhang an der Gesamtschule werden beide wieder drei fünfte Klassen bilden können.

Doch: „Wir sind weit unter unseren Möglichkeiten geblieben“, wertet der Tönisheider Schulleiter Uwe Heidelberg das Ergebnis und räumt ein: „Wir hatten uns mehr erhofft.“ Vor allem aus Langenberg seien deutlich weniger Schüler angemeldet worden als sonst. Heidelberg geht davon aus, dass sich diesmal mehr Eltern außerhalb von Velbert einen Schulplatz gesucht haben.

Dies vermutet auch Ulrich Stahl. Fakt ist: 43 Kinder fehlen bislang in den Velberter Anmeldelisten. „Davon wissen wir sicher, dass 17 zum Wuppertaler St. Anna-Gymnasium gehen werden“, sagt Stahl.

Rückgang bei den drei Gymnasien

Bei den Gymnasien ist diesmal nur das Langenberger auf mehr als 80 Anmeldungen gekommen (82). Am Nikolaus-Ehlen-Gymnasium wurden 72 Schüler eingeschrieben, am Geschwister-Scholl 75. Alle Gymnasien werden dreizügig bleiben.

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