Die Arbeiten am neuen Parkgelände schreiten nach Schnee und Eis wieder planmäßig voran.

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Bauleiter Dennis Schieferstein blickt von der Kletterburg über einen Teil des neuen Freizeitparks. Neben einem großen Spielplatz gibt es dort bald auch Sportplätze, eine Kletteranlage und eine Skateranlage.

Bauleiter Dennis Schieferstein blickt von der Kletterburg über einen Teil des neuen Freizeitparks. Neben einem großen Spielplatz gibt es dort bald auch Sportplätze, eine Kletteranlage und eine Skateranlage.

Simone Bahrmann

Bauleiter Dennis Schieferstein blickt von der Kletterburg über einen Teil des neuen Freizeitparks. Neben einem großen Spielplatz gibt es dort bald auch Sportplätze, eine Kletteranlage und eine Skateranlage.

Velbert. Noch watet man durch reichlich Matsch, wenn man den neuen Freizeitpark an der Höferstraße betritt. Doch schon auf dem Weg nach unten, vorbei am Jugendzentrum, sieht man: Auf dem etwa zwei Hektar großen Areal hat sich einiges getan, seit der Bau im Sommer begann. Gepflasterte Pfade, Spielgeräte, Klettergerüste und Sportplätze sind bereits von weitem zu erkennen. Ab Anfang Mai sollen sich dann endlich wieder Kinder und Jugendliche auf dem neuen Gelände an der Höferstraße tummeln.

Die Jugendlichen wünschten sich Sportplätze für den neuen Park

Bauleiter Dennis Schieferstein von den Technischen Betrieben freut sich bereits auf diesen Tag. „Die Leute gehen hier vorbei, schauen und fragen, wann es los geht. Wir haben viel Resonanz und denken, dass der Park gut ankommen wird“, sagt Schieferstein. Resonanz gab es vor allem, weil die künftigen Nutzer des Parks in die Planungen eingebunden wurden. Das Dortmunder Büro Stadtkinder führte Gespräche und traf Entscheidungen mit Kindern, Jugendlichen und Anwohnern gemeinsam. Deshalb trägt der Park auch ihre Handschrift.

Viele Wünsche wurden berücksichtigt. Zum Beispiel die hölzerne Kletterburg, die eindrucksvoll im hinteren Teil in die Höhe ragt. Oder die vielfältige Schaukel-Ecke, in der es sogar eine Partnerschaukel gibt. Ebenso wie sie sind ein Bolzplatz und ein Basketballfeld bereits fertig. „Die Sportplätze waren ein dringender Wunsch der Jugendlichen“, sagt Schieferstein.

Direkte Anbindung an den Panorama-Radweg

Um die Verletzungsgefahr einzudämmen, sind die großen Plätze mit einer Gesamtfläche von 1000 Quadratmetern mit einer speziellen, blauen Oberfläche belegt. Auf kleinen Steintribünen kann der Sportnachwuchs künftig Pause machen.

Auch wenn es schon vielversprechend aussieht, ist man noch nicht ganz fertig. Zwischen Basketballcourt und einer Kletteranlage entsteht ein Volleyballfeld. Neben den Wegen – eine direkte Anbindung zum 2011 ebenfalls fertig werdenden Panorama-Radweg soll Besucher anlocken – und einer Bepflanzung mit Rasen kriegt der Freizeitpark eine öffentliche, behindertengerechte Toilette im Keller des Jugendzentrums. Unter der Autobahnbrücke der A 535 entsteht zusätzlich eine Skateranlage. „Bei deren Gestaltung sind einige Jugendliche sehr engagiert“, lobt Schieferstein. Die Teilnahme zeige, wie sehr die zentrumsnahe Anlage gebraucht werde.

Etwa 1,3 Millionen Euro werden durch das Förderprogramm „Stadtumbau West“ vom Bund und dem Land NRW übernommen. Insgesamt kostet die Anlage 2,15 Millionen, die Restsumme wird von den Technischen Betrieben aufgebracht.

Am 7. Mai soll das Freizeitzentrum mit einem großen Fest eröffnet werden. Dann steht dem ungetrübten Freizeitspaß nichts mehr im Wege.

Eigentlich sollte der Park, dessen Bau im Juli 2010 begonnen wurde, bereits im Dezember fertig gestellt sein. Durch den Winter verschoben sich die Arbeiten jedoch um vier Wochen ins neue Jahr: Oberflächenarbeiten waren bei Eis und Schnee unmöglich. Sind die Arbeiten abgeschlossen, muss aber noch bis zum Frühjahr gewartet werden. Erst wenn die Pflanzen verwurzelt sind, Rasen angewachsen ist und Weg- und Spielflächen sich gesetzt haben, können die Kinder loslegen.

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