Konkrete Pläne für die weitere Nutzung gibt es noch nicht.

Was langfristig mit dem Nizzabad geschieht, ist noch unklar.
Was langfristig mit dem Nizzabad geschieht, ist noch unklar.

Was langfristig mit dem Nizzabad geschieht, ist noch unklar.

Simone Bahrmann

Was langfristig mit dem Nizzabad geschieht, ist noch unklar.

Velbert. Wie geht es weiter im Nizzabad? Nach dem gescheiterten Bürgerentscheid am Sonntag stellt sich die Frage, was mit dem Langenberger Freibad passieren soll. Was wird aus dem Wellenbecken, was aus der Liegewiese?

Bürgermeister: „Zusätzliche Impulse im Freizeitsbereich“ sind wichtig

Bürgermeister Stefan Freitag geht davon aus, dass „pünktlich zum Start der Sommerferien“ der Außenbereich und die Liegewiese hergerichtet sind und genutzt werden können.

Was „mittel- bis langfristig“ passieren wird, könne er derzeit nicht sagen. „Wir haben dafür noch keine Pläne in der Schublade“, sagte Freitag. Wichtig – gerade für den Ortsteil – seien zusätzliche Impulse im Freizeitbereich.

Federführend bei der Entwicklung neuer Konzepte sind die Stadtwerke. Bäderchef Norbert Noll bestätigte, dass die Liegewiese in den Sommerferien weiter genutzt werden könne. Mehr noch: „Wir wollen dann auch bessere, erweiterte Öffnungszeiten fürs Hallenbad und werden die Möglichkeit schaffen, vom Hallenbad nach draußen zu gehen.

Die „Brühe“ aus dem Wellenbecken werde jetzt abgelassen und das Becken anschließend gesichert. Was in Zukunft aus der Anlage wird, konnte Noll noch nicht sagen. „Wir haben bestimmte Vorstellungen und Planungen, was man alles machen kann; die sind aber noch nicht spruchreif.“

Unabhängig von der künftigen Gestaltung und Nutzung des Langenberger Freibads können Bürgermeister Freitag und sein Kämmerer Sven Lindemann durch die Schließung ab jetzt mit erheblichen Einsparungen kalkulieren. Freitag: „Die Summe wird jedes Jahr ansteigen, vor allem, weil das Personal umgesetzt werden kann.“

In diesem Jahr betrage die Einsparung noch „harmlose“ 55 000 Euro, im nächsten Jahr sind es aber schon 70 000 Euro, 2013 bereits 85 000 und ab 2014 sogar jährlich 104 000 Euro. In den kommenden dreieinhalb Jahren addieren sich die Einsparungen auf 314 000 Euro. „Das ist unterm Strich ein erkleckliches Sümmchen“, bilanziert der Bürgermeister.

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