„Die Drei“ präsentieren ihre Ausstellung mit dem Namen „Mordsmäßig. Skurril. Tierisch.“

„Die Drei“ präsentieren ihre Ausstellung mit dem Namen „Mordsmäßig. Skurril. Tierisch.“
Sie sind als Trio „Die Drei“ immer auf Motivsuche: Peter Delvos, Fritz Reich und Burkhard Rüdiger.

Sie sind als Trio „Die Drei“ immer auf Motivsuche: Peter Delvos, Fritz Reich und Burkhard Rüdiger.

Red

Sie sind als Trio „Die Drei“ immer auf Motivsuche: Peter Delvos, Fritz Reich und Burkhard Rüdiger.

Wülfrath. Das Motto bleibt das gleiche. Was gezeigt wird, ist wesentlich umfangreicher. Die Rede ist von der Ausstellung „Mordsmäßig. Skurril. Tierisch“, die das fotografierende Trio „Die Drei“ nun im Niederbergischen Museum zeigt. „Die Herbstausstellung im Rathausfoyer war bloß ein Vorgeschmack“, erklärt Burkhard Rüdiger, was er zusammen mit seinen beiden Mitstreitern Peter Delvos und Fritz Reich vorbereitet hat. Waren am Rathaus nur einzelne Impressionen ausgestellt, wird es jetzt „wesentlich umfassender“.

Die Formate reichen von plakatähnlich bis Miniatur

„Jeder von uns arbeitet immer so, wie er es für am besten geeignet hält“, erklärt Burkhard Rüdiger. „Höchst demokratisch“ und durchaus mit lobend-anerkennenden Worten für alles Gelungene ebenso wie mit kritischem Blick auf das, was vielleicht noch besser gemacht werden könnte, wurden die einzelnen Motive ausgewählt. Wurde früher alles in einer einheitlichen Größe präsentiert, sind es jetzt Formate, die von plakatähnlich bis Miniatur reichen. Auch sind die Motive auf unterschiedliche Hintergründe gezogen und werden so auf Leinwand, unter Acrylglas oder auf festem Papier mit Rahmen versehen gezeigt. Und natürlich sind im Zeitverlauf des Ausstellungsendes der Appetitmacher-Schau im Rathaus bis jetzt „weitere neue Motive entstanden, die ebenfalls Bestandteil sind“, erklären die drei Männer.

Nicht nur die Vernissage am Freitag, 20 Januar, soll ein besonderer Moment werden. Zwei weitere Extra-Termine flankieren den fotografischen Bilderreigen. Peter Delvos, der sich dem Thema „Mordsmäßig“ verschrieben hat und dafür Fotos wie Stilleben mit Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch sowie der nötigen Portion Blut komponiert hat, erzählt am 17. Februar entsprechende Geschichten zu seinen Fotografien. Dieses durchaus kriminalistische Event, das Augen und Ohren der Besucher anspricht, soll durch Lichteffekte auf jeweilige Aufnahmen, verstärkt werden.

Weil die Hobbyfotografen mit ihrer Leidenschaft selbst Spätberufene sind, bieten sie dem Nachwuchs außerdem einen Workshop an. Im März gibt es (wieder) eine Fotoaktion für Kinder. „2015 hatten wir das bereits mit ’Aussichten in Blau’ veranstaltet. Das kam gut an.“ Weil die Resonanz gut war, „wollen wir das wiederholen“. Bei der Aktion geht es darum, einen Blick für die Dinge zu entwickeln und zu lernen, was den Knipser vom Bildermacher unterscheidet. Vermittelt werden soll dabei vor allem der Spaß an der Sache, ganz frei von Wettbewerb.

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