Eher zufällig hat sich die Band Foss Doll vor acht Jahren gegründet. Seit dem Stadtempfang 2005 ist die Gruppe auf Erfolgskurs.

Schick und smart: Auch optisch leben Foss Doll ihre Form der Jazzmusik vor. Ihr eleganter Mix erinnert an Mezzoforte, ist absolut loungetauglich – und das auf einem hohen Niveau.
Schick und smart: Auch optisch leben Foss Doll ihre Form der Jazzmusik vor. Ihr eleganter Mix erinnert an Mezzoforte, ist absolut loungetauglich – und das auf einem hohen Niveau.

Schick und smart: Auch optisch leben Foss Doll ihre Form der Jazzmusik vor. Ihr eleganter Mix erinnert an Mezzoforte, ist absolut loungetauglich – und das auf einem hohen Niveau.

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Schick und smart: Auch optisch leben Foss Doll ihre Form der Jazzmusik vor. Ihr eleganter Mix erinnert an Mezzoforte, ist absolut loungetauglich – und das auf einem hohen Niveau.

Velbert. Wie das Aneinanderklacken zweier Eiswürfel in einem Gin Tonic mutet das entspannte Schlagzeugspiel an. Das Saxophon perlt wie ein Prosecco um Mitternacht durch den Refrain. So hat man Mark Ronsons „Valerie“ noch nicht gehört. Matthias Bartylla statt Amy Winehouse. Cool und edel klingt es in der „After Work Lounge“, in die die Band Foss Doll mit ihrem zweiten Album einlädt.

Gediegener Sound-Kosmos für gehobene Ansprüche

Mit lässiger Eleganz interpretiert das Velberter Quartett Pop-, Jazz- und Rocksongs – von „Ain’t nobody“ über „Maria, Maria“ und „Man in the Mirror“ bis „Careless Whisper“ – in seinem eigenen Stil. Der ist instrumental geprägt. Matthias Bartylla am Saxophon ersetzt den Gesang. Aber auch jeder andere Musiker – Thomas Bartylla (Keyboard), Fabian Meinhardt (Drums) und Malte Hager (Bass) sowie Gitarrist Fabian Manthey als Gast – setzt Akzente und schafft so einen gediegenen Sound-Kosmos für gehobene Ansprüche.

Das ist Bar-Jazz, ein echter Wohlfühl-Sound mit einem Hauch von Glitter und Glanz. Nicht umsonst verweist Matthias Bartylla auf Bands wie Shakatak oder Mezzoforte. Mehr als nur eine Band: Foss Doll sind längst eine Marke, die über Velbert hinaus gebucht wird. Aus dem Hobby wurde Beruf. Angefangen hat alles eher zufällig in der Kneipe „Jetzt und Hier“. Thomas Bartylla sprang kurzfristig für den erkrankten Pianisten ein. Beim nächsten Mal wirkte schon Matthias mit. „Und das ging dann immer weiter“, sagt er.

Der Stadtempfang war die Initialzündung

Den Stadtempfang 2005 nennt Bartylla als Wendepunkt und entscheidenen Impuls. „Der Auftritt hat uns bekannt gemacht und Kontakte ermöglicht.“ Sei es der Landesmedienball in der Gruga-Halle, eine Show im Cliff-Hotel Rügen oder wiederkehrende Konzerte im „Friedrichs“ – Foss Doll sind eine Band für viele Gelegenheiten. Bei allen setzen sie aber auf Stil.

„Wir wollen nicht nur schöne Musik machen, sondern auch gut aussehen“, sagt Matthias Bartylla mit einem Schmunzeln. Schick und smart – das gilt für Sound und Outfit.

Nach kurzer Pause sind alle im Spätsommer wieder an Bord

Vor acht Jahren haben Matthias Bartylla und sein Cousin Thomas Bartylla Foss Doll gegründet.

Mit „after work lounge“ legen Foss Doll ihre zweite CD vor. Sie ist in Velbert erhältlich bei: Best Western Parkhotel, Media Markt, Tourist Information, Intersport Klose, Herrenausstatter Schäffkes, EP: Musik Schallowetz und Audi/VW Gottfried Schultz.

Damit die Marke Foss Doll funktioniert, beschränkt sich die Aufmerksamkeit nicht nur auf die Live- und Studio-Aktivitäten. Das professionelle Management gehört dazu. Matthias und Thomas Bartylla haben – nehmen ihrer Tätigkeit als Berufsmusiker – ein Business-Studium aufgenommen. Deshalb werden beide in den kommenden Monaten in Sachen Foss Doll etwas kürzer treten. Für sie stehen mehrmonatige Auslandspraktika an.

Matthias Bartylla: „Aber die Band geht weiter. Alle Verpflichtungen werden erfüllt. Gastmusiker werden eingesetzt.“ Und ab Spätsommer sind alle wieder an Bord. Und vielleicht klappt’s dann mit einem neuen Projekt – ein Album mit eigenen Songs. Eine Plattenfirma aus Berlin hat Interesse angemeldet.

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