Intensiv trainieren die Kinder für ihren großen Auftritt.

Die Kinder proben für ihre Auftritte in den kommenden Tagen.
Die Kinder proben für ihre Auftritte in den kommenden Tagen.

Die Kinder proben für ihre Auftritte in den kommenden Tagen.

Simone Bahrmann

Die Kinder proben für ihre Auftritte in den kommenden Tagen.

Velbert. Ein großes, blau-rotes Zirkuszelt steht mitten auf dem Gelände der Schule am Thekbusch in Velbert. Einige Meter weiter sind Stallungen zu sehen, in denen Ziegen und Ponys untergebracht sind. Aus einem der Gebäude schallt Musik, ein glitzerndes Plakat mit der Aufschrift „Zirkus“ begrüßt die Besucher. Zum 40. Jubiläum der Förderschule erarbeiten die Kinder zusammen mit dem Zirkus Gerd Sperlich ein Programm, dass sie in mehreren Vorstellungen aufführen werden.

„Die Schüler wachsen über sich hinaus.“

Bernhard Schidelko, Schulleiter

„Unsere Schüler sollen im Mittelpunkt des Jubiläums stehen“, sagt Schulleiter Bernhard Schidelko. Die insgesamt 126 Mädchen und Jungen haben sich in 14 Gruppen aufgeteilt und proben zwei Stunden am Tag verschiedene Kunststücke. Betreut werden sie dabei vom Lehrpersonal und den Mitgliedern der Familie Sperlich. Damit die Kinder eine Vorstellung davon haben, was auf sie zu kommt, haben die Lehrer zum Auftakt der Projektwoche das gesamte Programm einstudiert und aufgeführt.

„Die Schüler wachsen über sich hinaus. Die Arbeit mit den Zirkusmitarbeitern hat langfristig positiven Einfluss auf ihre Persönlichkeitsentwicklung“, Schidelko. Und er spricht aus Erfahrung – bereits vor fünf Jahren, zum 35. Jubiläum, gab es die Kooperation der Förderschule mit dem Zirkus Sperlich. „Noch heute bekomme ich positive Rückmeldung von den Eltern“, so der Schulleiter.

Von Zauberern und Clowns über Schwarzlicht bis zu Nummern mit Ponys und Ziegen ist bei der Zirkusshow alles dabei. Besonders die Tiere rufen Begeisterung hervor, denn auch in den Pausen können die flauschigen Zirkusmitglieder gefüttert und gestreichelt werden.

Auch in dem großen Zirkuszelt wird geprobt. Zirkusdirektor Gerd Sperlich steht in der mit Sand aufgeschütteten Manege und übt mit zwei Schülerinnen und Shetlandpony Felix einen Sketch ein. „Und jetzt lächeln“, ruft er den beiden Schülerinnen zu, die noch etwas ängstlich zusehen, wie Felix in Achten um sie herum trabt. „Bis zur ersten Aufführung wird das schon“, sagt der Schulleiter und lacht. Das organisatorisch aufwendige Projekt kann nur mit Hilfe von Sponsoren und Spendern gestemmt werden, die Kosten belaufen sich auf 15 000 Euro.

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