60 Velberter Unternehmen engagierten sich in 50 Einrichtungen für 70 Projekte. Der Verein Schlüsselregion koordinierte.

60 Velberter Unternehmen engagierten sich in 50 Einrichtungen für 70 Projekte. Der Verein Schlüsselregion koordinierte.
Bei der After-Work-Party am Schloss Hardenberg blickten die Aktiven und die Vertreter der Einrichtungen auf die Projekte zurück, die beim zweiten Aktionstag des Vereins Schlüsselregion durchgeführt wurden.

Bei der After-Work-Party am Schloss Hardenberg blickten die Aktiven und die Vertreter der Einrichtungen auf die Projekte zurück, die beim zweiten Aktionstag des Vereins Schlüsselregion durchgeführt wurden.

Ulrich Bangert

Bei der After-Work-Party am Schloss Hardenberg blickten die Aktiven und die Vertreter der Einrichtungen auf die Projekte zurück, die beim zweiten Aktionstag des Vereins Schlüsselregion durchgeführt wurden.

Neviges. „Es war schwer was los: 1000 Menschen hatten sich für die gute Sache eingesetzt, ein tolle Hilfe für gemeinnützige Einrichtungen“, bilanzierte Thorsten Enge am Ende des zweiten Aktionstages des Vereins Schlüsselregion. „Mein Dank geht an die Firmen und die ehrenamtlichen Helfer, die richtig was auf die Beine gestellt haben. Ich habe Leute gesehen, die mit viel Spaß bei der Sache waren. Da sind sich Menschen begegnet, die sonst nie zu einander gefunden hätten. Das ist gelebte soziale Verantwortung, ein tolle Sache für den Industriestandort, aber auch für die Firmen, die viel zurückbekommen“, sagte der Geschäftsführer.

„Da sind sich Menschen begegnet, die sonst nie zu einander gefunden hätten.“

Thorsten Enge, Geschäftsführer des Vereins Schlüsselregion

Die Mitarbeiter von 60 Firmen hatten in 50 Einrichtungen 70 Projekte umgesetzt. Ein Teil der Aktiven kam am Freitagabend zu After-Work-Party auf dem Platz an der Vorburg des Hardenberger Schlosses zusammen. Darunter waren Cihan Abanz und Hendrik Leukert. Die beiden angehenden Industriekaufleute bei der Schulte-Schlagbaum AG in hatten für einen Tag ihr Büro in Tönisheide mit dem Wohnheim der Lebenshilfe in Heiligenhaus getauscht, dort brauchte das Gartenhaus einen neuen Anstrich. „Die Bewohner haben sich gefreut, dass wir da waren, wir wurden mit Kaffee und Brötchen versorgt“, erzählten die beiden.

Der geplante Anstrich eines Raumes am Standort der Velberter Tafel in Neviges wäre durch ein Missverständnis beinahe nicht zustande gekommen. „Unser Mitarbeiter Rolf John ließ sich davon nicht entmutigen, ihn hatte der Ehrgeiz gepackt, er motivierte noch zwei Kollegen, die zum Abend alles fertig hatten“, berichtete Bettina Jahnke von der Firma Witte Automotive nicht ohne Stolz.

Gabriele Beutler und Alissa Wendland, die für die Schlüsselregion die Aktionen koordiniert hatten, waren den ganzen Tag unterwegs, um sich einige Aktionen anzuschauen. Von ihren Erlebnissen waren sie ganz beeindruckt: „Als die Werksfeuerwehr von BKS mit ihren Löschfahrzeugen am Kindergarten Unterm Regenbogen vorfuhren, drückten sich die Kleinen ihre Nasen an den Fenstern platt. Als sie später mit Wasser löschen durften, waren sie total begeistert.“

Ähnlich beeindruckt waren die Beobachterinnen von der städtischen Wirtschaftsförderung, die vollen Einsatz im Garten des Pro-Mobil-Wohnheims zeigten: „Da war ein Bachlauf völlig zugewachsen, später schickte man uns ein Video, das zeigte, wie das Wasser lief.“

Die Gäste der After-Work-Party profitieren ebenfalls von dem Engagement der freiwilligen Helfer. Bei der Tafel wurde Gemüse geschnippelt, der Grundlage für eine deftige sommerliche Suppe, zubereitet in einer Gulaschkanone des Technischen Hilfewerkes. Für die musikalische Unterhaltung mit Irish Folk sorgte die Gruppe „Fricklesome Amsel“. Frontmann Hannes Johannsen war gleich in doppelter Funktion dar: Der Leiter des Heiligenhauser Umweltbildungszentrum freute sich, dass Sparkassenmitarbeiter die Info-Tafeln am Waldlehrpfad erneuert hatten.

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