Gebäude: Der Ostflügel der Vorburg muss trocken gelegt werden.

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Dunkle Flecken im Putz der Außenwand zur Wiese deuten seit Jahren auf die Feuchtigkeit hin.

Dunkle Flecken im Putz der Außenwand zur Wiese deuten seit Jahren auf die Feuchtigkeit hin.

Archiv Simone Bahrmann

Dunkle Flecken im Putz der Außenwand zur Wiese deuten seit Jahren auf die Feuchtigkeit hin.

Neviges. Vier Bauabschnitte der Vorburg von Schloss Hardenberg – Veranstaltungssaal im Westflügel, Verwaltung, Innenhof und Südflügel mit Toilettenanlage und Garderoben – sind abgeschlossen. Nun steht mit der Sanierung des Ostflügels der fünfte und letzte auf dem Programm.

Udo Misiak, Bautechniker der städtischen Fachabteilung Umwelt- und Stadtplanung, berichtete jetzt im Sonderbauausschuss, welche Arbeiten anfallen werden. Hauptproblem ist die Feuchtigkeit in der Außenwand zur Wiese hin. Zunächst müssen die Baufachleute feststellen, ob nur die Außenseite betroffen ist oder auch die verkleidete Innenseite.

Zuvor muss geklärt werden, woher das Wasser kommt

Geklärt werden muss auch, woher das Wasser kommt und ob es sich, wie bereits beim Südflügel, der Stück für Stück unterfangen wurde, um ein Gründungsproblem der Fundamente handelt. Erst dann könne man sagen, wie aufwendig die Sanierung wird, sagte Udo Misiak. Falls auch an der Innenseite gearbeitet werden muss, soll dies abschnittsweise geschehen, um die Nutzung auch während der Bauzeit weitestgehend beizubehalten.

Erste Untersuchungsergebnisse und Kostenschätzungen werden für Ende März erwartet. 300 000 Euro stehen für die Maßnahme, die mit Fördermitteln des Landes Nordrhein-Westfalen bezuschusst wird, zur Verfügung. Sollten die Sanierungskosten diese Summe übersteigen, müsste die Stadt einspringen: „Das Projekt Vorburg ist ausfinanziert“, sagte Stadtbaurat Andres Wendenburg. Der abschließende Förderbescheid sei erteilt, mehr Geld vom Land werde es für die Vorburg nicht geben.

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