Bei einem schon länger andauernden Streit zwischen zwei Velberter Familien gab es einen Verletzten.

Anwohner an der Kreuzung Breslauer Straße und Hardenberger Straße schreckten am Dienstagabend auf, weil sie die lautstarke Auseinandersetzung der Familien mitbekommen haben.
Anwohner an der Kreuzung Breslauer Straße und Hardenberger Straße schreckten am Dienstagabend auf, weil sie die lautstarke Auseinandersetzung der Familien mitbekommen haben.

Anwohner an der Kreuzung Breslauer Straße und Hardenberger Straße schreckten am Dienstagabend auf, weil sie die lautstarke Auseinandersetzung der Familien mitbekommen haben.

Simone Bahrmann

Anwohner an der Kreuzung Breslauer Straße und Hardenberger Straße schreckten am Dienstagabend auf, weil sie die lautstarke Auseinandersetzung der Familien mitbekommen haben.

Velbert. Die Anwohner an der Kreuzung Breslauer Straße und Hardenberger Straße in Velbert-Mitte wurden am Dienstagabend von einem lauten Tumult aufgeschreckt. Grund für den Aufruhr war eine gewalttätige Auseinandersetzung zwischen mehreren Mitgliedern zweier zerstrittenen Velberter Familien. Bei der Eskalation des Streits wurde ein 23-Jähriger Velberter mit einem Messer schwer verletzt und musste im Krankenhaus versorgt werden.

Mindestens fünf Männer an der Schlägerei beteiligt

Als die von den Anwohnern alarmierte Polizei den Ort des Geschehens erreichte, trafen sie auf fünf Männer, die an der bereits beendeten Schlägerei beteiligt waren. „Es ist allerdings nicht auszuschließen, dass noch mehr Personen Teil der Auseinandersetzung waren“, sagt Ulrich Löhe, Pressesprecher der Polizei Kreis Mettmann.

Die Kontrahenten sind laut Aussagen der Polizei schon seit längerer Zeit verfeindet. Es liegt bereits eine Anzeige wegen Körperverletzung vor. Jetzt kommt eine neue Akte in der Familienfehde hinzu: Der 40-jährige Ratinger, der vermutlich den Velberter niedergestochen hat, muss mit einer Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung rechnen.

Ein angeforderter Rettungswagen brachte den jungen Velberter in das örtliche Krankenhaus, das er jedoch nach einer ambulanten Behandlung noch am selben Tag verlassen konnte.

Tatwaffe noch nicht gefunden

Das Messer, mit dem der 23-Jährige verletzt wurde, konnte nicht sicher gestellt werden. „Der ganze Tatortbereich wurde abgesucht, allerdings konnte kein Gegenstand gefunden werden, der als Tatwaffe in Frage kommt“, so Löhe. Die Stichverletzungen an Schultern und Armen sprächen aber für ein Messer als Tatwaffe.

Worum genau es bei dem Streit der beiden Familien geht, wollte die Polizei nicht sagen. Sachdienliche Hinweise von Augenzeugen werden unter Telefon 02051/946 6110 entgegen genommen.

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