Polizei - Symbolbild Syb

Friso Gentsch/dpa

Mettmann. Am frühen Samstagmorgen, gegen 01.45 Uhr fiel einer Polizeistreife im Begegnungsverkehr auf der Hefeler Straße ein grüner Opel Tigra auf, der mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Bismarckstraße fuhr. In der Absicht den PKW zu kontrollieren, wendete der Streifenwagen und fuhr hinter dem PKW her. Sofort beschleunigte der PKW auf ca. 100 km/h. Der Wagen flüchtete über die Kreuzung Bismarckstr./Friedrich-Ebert-Str. in Richtung von-Böttinger-Straße.

Hier wurde der PKW von den Flüchtenden auf einem Feldweg abgestellt; vom PKW weg rannten zwei männliche Personen in Richtung angrenzenden Wald. Durch die Beamten konnte ein 20-jähriger Velberter eingeholt und überwältigt werden. Der junge Mann ohne festen Wohnsitz leistete erheblichen Widerstand, wobei ein 29-jähriger Polizeibeamter leicht verletzt wurde. Die zweite Person konnte trotz Hinzuziehung von Unterstützungskräften unerkannt flüchten.

Erste Ermittlungen ergaben, dass der PKW mit entwendeten Kennzeichen geführt wurde. Der Wagen selbst war zur Stilllegung ausgeschrieben; es bestand somit kein Versicherungsschutz. Der Fahrer war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Der PKW wurde sichergestellt. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen übernahm das Verkehrskommissariat Nord.

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