Zu: Geplante Kindertagesstätte an der Schulstraße

Zunächst möchte ich zum Ausdruck bringen, dass der Neubau einer Kita zu begrüßen ist. Die bisherigen Gutachten bezüglich der dann durch ein höheres Verkehrsaufkommen entstehenden Park- und Verkehrsprobleme im Bereich Am Höfchen und Schulstraße sind meiner Meinung nach nicht umfassend erkannt und bewertet worden. Die Problematik beginnt bereits beim Einfahren von der Schillerstraße in die Straße Am Höfchen. Letztere ist sehr schmal und wird auf der rechten Spur zeitweise bis in den vorderen Kurvenbereich zugeparkt. Dadurch wird man gezwungen, auf der linken Gegenspur einzufahren, ohne zu erkennen, ob sich Gegenverkehr nähert. In solchen Fällen wird von den entgegenkommenden Vorfahrtsberechtigten die Lichthupe betätigt, gestikuliert, womöglich auch geschimpft, was dazu führt, dass von dem Fahrer, der sich gezwungenermaßen auf der falschen Spur befindet, zurückgesetzt werden muss. Das bringt wiederum Gefahren für ein nachfolgendes Fahrzeug. Das Problem besteht von der Einmündung Schillerstraße/Höfchen bis zur Hausnummer 3a, weil bis hierhin geparkt werden darf. Eine Ausweichmöglichkeit besteht nur im Bereich der Hausnummer 1, weil es dort eine Doppelgarageneinfahrt gibt. Ein besonderes Problem entsteht aufgrund der parkenden Autos zwischen Hausnummer 3 und 3a. Gegenüberliegend befinden sich vier Garagen und vier Abstellplätze nebeneinander, die zu den Reihenhäusern 22a-d gehören. Der Vorplatz mit Bürgersteig und abgesenkter Bordsteinkante wird ständig zum Ausweichen genutzt. Nicht nur Autos, sondern auch Lkw nutzen den Vorplatz zum Überfahren, Parken oder Wenden. Es ist ein Ärgernis, dass so Passanten, auch Schulkinder, in Gefahr geraten und Beschädigungen entstehen. Es wurden bereits Absenkungen ausgebessert. Für Abhilfe könnte das Aufstellen von Pylonen sorgen, um das Eigentum der Anlieger zu schützen. Die Nutzung des Privatgeländes durch den Verkehr kann nicht akzeptiert werden. Da dies bisher nicht berücksichtigt wurde, wäre es dringend geboten, ein geeignetes Verkehrskonzept erarbeiten zu lassen. Von einem Gutachter sollte man erwarten dürfen, dass er sich umfassend mit dem gesamten Straßen- und Verkehrsverhältnissen in dem Wohngebiet beschäftigt und nicht nur irgendwo auf der Schulstraße Autos zählt. Ein besonderer Brennpunkt ist das Einbiegen vom Höfchen nach rechts in die Schulstraße. Wer ist für diese Fehlplanung zuständig? Um nicht nur den augenblicklichen, sondern auch den künftigen, stärkeren Verkehr im Bereich Höfchen/Schulstraße und Umgebung zu beruhigen, müssten Haltverbote her, um Ausweichmöglichkeiten zu schaffen, oder es sollte eine Einbahnstraßenregelung mit Sperrung für den Durchgangsverkehr geben.

Friedhelm Poncet

Wülfrath

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