Die Feuerwehr rettet ein Ehepaar aus dem ersten Stock.

Die Feuerwehr rückte mit acht Fahrzeugen nach Düssel aus.
Die Feuerwehr rückte mit acht Fahrzeugen nach Düssel aus.

Die Feuerwehr rückte mit acht Fahrzeugen nach Düssel aus.

Feuerwehr

Die Feuerwehr rückte mit acht Fahrzeugen nach Düssel aus.

Wülfrath. Die Wülfrather Feuerwehr ist am Sonntagabend gegen 21.45 Uhr zu einem Wohnungsbrand nach Düssel an die Langendorfer Straße gerufen worden. Der Weihnachtsbaum einer Seniorin stand in Flammen.

Drei Menschen wurden vom Rettungsdienst begutachtet, weil sie Rauch eingeatmet hatten, davon auch ein Ehepaar mit Hund, das zunächst von der Feuerwehr aus dem Obergeschoss des Hauses gerettet werden musste. Matthias Mausbach, stellvertretender Leiter der Wülfrather Wehr, berichtet: „Das Treppenhaus war schon zu verraucht, um nach draußen zu gelangen.“

Was war passiert? Die ältere Düsselerin hatte den Weihnachtsbaum in ihrer Wohnung im Erdgeschoss mit echten Kerzen geziert. Auf einmal griff das Feuer auf den Baum über. Die geschockte Frau konnte nur noch fliehen. Dabei ließ sie, so vermutet die Feuerwehr, ihre Haustüre offen, so dass der Rauch aus ihrer Wohnung ins Treppenhaus ziehen konnte. Die Wohnung im Obergeschoss wurde so zur Falle. Als die Helfer eintrafen, machten sich Mensch und Hund bereits am Fenster bemerkbar.

Die Feuerwehr war mit 37 Kräften und acht Fahrzeugen im Einsatz, hinzu kam die Unterstützung der Löschgruppe Dornap. Die Brandwohnung, aber auch die darüberliegenden Räume sind nach Mausbachs Angaben vorläufig nicht bewohnbar. Es sei ein hoher Sachschaden entstanden.

Mausbach weist darauf hin, dass von echten Kerzen am Weihnachtsbaum eine hohe Gefahr ausgeht, gerade wenn dieser einige Tage nach Weihnachten bereits ausgetrocknet ist. „Das brennt dann wie Zunder, so schnell kann keiner reagieren“, sagt er. Als echtes Feuer am Baum noch Usus war, waren Wehr-Einsätze zu Weihnachten keine Seltenheit.

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