Zum dritten Mal tritt die Nevigeser Teenie-Band am 28. Januar beim Schülerrockfestival auf.

Zum dritten Mal tritt die Nevigeser Teenie-Band am 28. Januar beim Schülerrockfestival auf.
Die „Wild Kids“, das sind (v.l.) Janik (Schlagzeug), Malin (Trompete), Hannah (Keyboard), Mariella (Gesang), Adriana (Gitarre), Merit (Saxofon), Jana (Gesang), Philipp (oben, Saxofon) und Max (Bass).

Die „Wild Kids“, das sind (v.l.) Janik (Schlagzeug), Malin (Trompete), Hannah (Keyboard), Mariella (Gesang), Adriana (Gitarre), Merit (Saxofon), Jana (Gesang), Philipp (oben, Saxofon) und Max (Bass).

Andrea Tonscheidt

Die „Wild Kids“, das sind (v.l.) Janik (Schlagzeug), Malin (Trompete), Hannah (Keyboard), Mariella (Gesang), Adriana (Gitarre), Merit (Saxofon), Jana (Gesang), Philipp (oben, Saxofon) und Max (Bass).

Neviges/Wuppertal. Die „wilden Kinder“ aus Neviges sorgen weiter für Furore: Für die Mädchen und Jungen der Nevigeser Teenie-Band „Wild Kids“ hat nicht nur die Schule wieder begonnen, sondern neben den normalen Bandproben laufen jetzt auch die Power-Proben für das Schülerrockfestival in Wuppertal. Es bleibt nicht mehr viel Zeit bis zum Mega-Event in der Uni-Halle am 28. Januar und bis dahin soll jeder Ton sitzen.

Zum dritten Mal können die jungen Musiker der „Wild Kids“ in der bergischen Metropole vor großem Publikum auftreten. Und die 31. Auflage des Schülerrockfestivals, die um 16 Uhr an der Albert-Einstein-Straße 20 beginnt, verspricht zehn Stunden Musik auf zwei Bühnen, mehr Masse – und noch mehr Klasse.

Während aus der ehemaligen Kinder-Rockband ein neunköpfiges Team aus Teenagern geworden ist, müht sich Bandleader Knut Kornatz die Jugendlichen musikalisch weiter zusammenzuhalten. Seit dem ersten Auftritt der Wild Kids auf dem Bürgerfest in Tönisheide im Sommer 2013 haben sich die heute Zwölf- bis 14-Jährigen weiterentwickelt. Bei der Gründung der Band waren die meisten Kinder acht Jahre alt. „Aus der Kinderband, die leuchtend-bunte Wild Kids-T-Shirts trug, sind selbstbewusste junge Leute geworden, die auf Individualität setzen und auch einen unterschiedlichen Musikgeschmack entwickeln. Es sind Fans vom Rock der 70er bis hin zu aktuellem deutschen Pop in der Band vertreten, also spielen wir einfach alles von Deep Purple über Van Halen bis Mark Forster und Sido. Laut und rockig darf es weiter für alle Bandmitglieder abgehen“, stellt Kornatz fest und lacht.

Der Auftritt in Wuppertal überstrahlt natürlich alles

Die Band werde in Velbert mittlerweile regelmäßig für drei bis vier Stadtfeste pro Jahr angefragt und spiele auch gerne mal in Köln, aber: „Wuppertal ist für uns das absolute Highlight“, sagt Saxofonistin Merit (12). Und er fügt hinzu: „Wenn wir auftreten, wird es bei neun Musikern – mit Schlagzeug, Gitarre, Keyboard, Bass, zwei Saxofonen, einer Trompete und zwei Sängerinnen – auf der Bühne meist eng. Der Schlagzeuger hinten ist mit 14 Jahren unser Band-Opa. Den sieht das Publikum meistens gar nicht. Unüberhörbar ist er allerdings schon. Aber beim Schülerrockfestival mit der super Atmosphäre und dem Hammer-Publikum ist die Bühne definitiv nicht zu eng!“

Auch Profimusiker Kornatz ist von der perfekten Organisation in Wuppertal angetan: „Das ist ein paar Nummern größer als bei anderen Gigs der Wild Kids. Dort spielt die Band vor richtig großen Publikum und mit irrem Sound. Alle freuen sich schon auf Ende Januar.“

Mit welchen Songs aus dem mittlerweile großen Repertoire die Jugendlichen aufwarten, gibt Kornatz noch nicht preis. Nur so viel: „Die Kids werden wieder voll abrocken“.

wild-kids.jimdo.com

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