Zum Jahreswechsel wurden die Kredite um 2,8 Millionen auf 68,8 Millionen Euro zurückgefahren.

Wülfrath. Ein erster Kassensturz hat ergeben, dass die Stadt ihre Kreditverbindlichkeiten zum 31. Dezember um 2,8 Millionen Euro auf nun 68,8 Millionen Euro reduzieren konnte. Einem Anstieg der Investitionskredite um rund 2,7 Millionen Euro auf circa 28,8 Millionen Euro steht laut Verwaltung eine Rückführung von Liquiditätskrediten in Höhe von rund 5,5 Millionen auf 40 Millionen Euro gegenüber. Kämmerer Rainer Ritsche hatte jüngst anlässlich der Einbringung des Haushaltsentwurfs für 2018 darauf hingewiesen, dass in dem hohen Liquiditätskreditbestand ein erhebliches Zinsänderungsrisiko liegt. Wie die Stadt weiter mitteilt, arbeitet die Kämmerei jetzt daran, den Jahresabschlussentwurf 2017 in der Ratssitzung am 10. April einbringen zu können. Dann werde sich zeigen, ob die Stadt ihr Ziel, ein mindestens ausgeglichenes Jahresergebnis darstellen zu können, erreicht hat. In der gleichen Ratssitzung soll auch der städtische Haushaltsplan für das laufende Jahr beschlossen werden. Die Verwaltung schlägt in diesem Zusammenhang eine Erhöhung der Grundsteuern A und B vor. Der Entwurf wie auch die anlässlich der Einbringung gehaltenen Haushaltsreden der Bürgermeisterin und des Kämmerers sind auf der Startseite der städtischen Homepage abrufbar. Dort befindet sich auch ein Link „Weitere Informationen“ (Informationen), der zu einem Verzeichnis führt, in dem sich eine Veränderungsliste sowie ergänzende Informationen zur Haushaltsplanung 2018 befinden. Die Veränderungsliste berücksichtigt neue, planungsrelevante Erkenntnisse und dient der Fortschreibung des Haushaltsentwurfs. Eine Aktualisierung der Unterlagen soll künftig bis zur beabsichtigten Beschlussfassung am 10. April jeweils freitags erfolgen. HBA/Archivfoto: mi

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