Der HWM startete gestern mit den Donkies. Die WZ besuchte Organisator Hans-Peter Altmann bei den letzten Vorbereitungen.

Der HWM startete gestern mit den Donkies. Die WZ besuchte Organisator Hans-Peter Altmann bei den letzten Vorbereitungen.
Sabine Riedel, Irmi Groß und Andrea Korb aus Essen genießen ihren ersten Glühwein auf dem Herzog-Wilhelm-Markt.

Sabine Riedel, Irmi Groß und Andrea Korb aus Essen genießen ihren ersten Glühwein auf dem Herzog-Wilhelm-Markt.

Sabine Riedel, Irmi Groß und Andrea Korb aus Essen genießen ihren ersten Glühwein auf dem Herzog-Wilhelm-Markt.

Ulrich Bangert, Bild 1 von 2

Sabine Riedel, Irmi Groß und Andrea Korb aus Essen genießen ihren ersten Glühwein auf dem Herzog-Wilhelm-Markt.

Wülfrath. Noch fünf Stunden bis zur Eröffnung des Herzog-Wilhelm-Marktes. „Wir haben kein Wasser.“ – „Wo sind die Stühle?“ Hans Peter-Altmann ist von allen Seiten stark nachgefragt. Doch der Organisator, der gerade noch einen Schlauch mit Haken am Boden sichert, lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. HWM machen bedeutet eben jonglieren.

Missverständnis um Aufbau der Krippe

Doch eine Sache macht Altmann, der den Markt elf Mal für den Förderverein und von 1996 bis 2000 für die Werbegemeinschaft ans Laufen gebracht hat, wirklich schlechte Laune. „Die Stadt hatte eigentlich zugesichert, die Krippe aufzubauen. Bis heute ist nichts passiert“, sagt der 67-Jährige. Wohl ein Missverständnis. „Die Stadt hat darauf gewartet, dass wir uns nochmal melden“, sagt Altmann und schüttelt den Kopf. Bislang wurde der Aufbau von der mittlerweile verstorbenen Schauspielerin Dorothea Walda organisiert.

Was den emsigen Organisator auch noch stört: „Wir haben festgestellt, dass die Strahler, die bislang die Kirche angeleuchtet haben, ausgeschaltet sind“, sagt Altmann. Das war im Rahmen des neuen Lichtkonzeptes am Kirchplatz passiert. Eigentlich sollen jetzt neue Strahler die Kirche in Szene setzen. Diese werden aber erst nach dem HWM aktiviert. Nun bleibt das Gotteshaus wohl dunkel. Auch die neuen Lichtstelen treffen nicht unbedingt Altmanns Geschmack: „Die passen nicht zum Kirchplatz und sind viel zu hell.“

Viel Zeit zum Durchatmen hat der Vorsitzende des Fördervereins nicht. Bis kurz vor Eröffnung um 16 Uhr gibt es noch viele Kleinigkeiten zu tun, danach ist er mit seiner Frau in der eigenen Bude zu finden und abends wird er sich noch durch einige Abrechnungen kämpfen.

„Ich bin gewillt, auch im kommenden Jahr nochmal den Markt zu organisieren“, sagt Altmann, der für zwei Jahre zum Vorsitzenden gewählt wird. Und danach? „Mal sehen.“ Eines sei klar: „Für solche Tätigkeiten jemanden zu finden, ist nicht leicht.“

19 Uhr: Der Budenzauber ist eröffnet und die Donkies heitzen dem Publikum auf der Bühne ein. Das ist auch wichtig: Das Wetter ist klar und kühl – also genau richtig. Altmann weiß: „Ist es kälter, freuen sich die Buden mit den Heißgetränken, ist es etwas wärmer, wird mehr Bier verkauft.“

Am heutigen Samstag um 14 Uhr eröffnen Bürgermeisterin Claudia Panke und Pfarrer Ingolf Kriegsmann offiziell den Markt. Um 19 Uhr spielt Full Range auf der Bühne. Am Sonntag öffnet der Budenzauber bereits um 12 Uhr. Die Musikfreunde Wülfrath haben um 14.30 Uhr ihren Auftritt und um 19 Uhr stehen Crimson Sunset auf dem Programm.

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