Der Workshop „Generation WüRG“ hilft jungen Musikern..

Der Workshop „Generation WüRG“ hilft jungen Musikern..
Beim WüRG-Workshop übte Trommler David Maurer mit dem erfahrenen Bassisten Rüdiger Frint.

Beim WüRG-Workshop übte Trommler David Maurer mit dem erfahrenen Bassisten Rüdiger Frint.

Dietrich Janicki

Beim WüRG-Workshop übte Trommler David Maurer mit dem erfahrenen Bassisten Rüdiger Frint.

Wülfrath. Wenn junge Musiker zusammen abrocken und nebenbei lernen, wie sie sich als Künstler einen Namen machen können, dann heißt das „Generation WüRG“. Für zwei Tage hatte die Wülfrather Rockgemeinschaft Nachwuchsbands zu sich eingeladen. In verschiedenen Seminaren wurde an allem gearbeitet, was man als Musiker im Blick haben muss. Neben Stimmtraining und Kursen für die Instrumentalisten ging es auch um Selbstvermarktung: Wie gestalte ich Bandshirts und Plakate, wie wirken Bandfotos am besten und wie stimme ich die Tontechnik ab?

Die Teilnahme am Workshop ist für Bands und Sänger kostenfrei

„Wir versuchen, Unterstützung in wirklich allen Bereichen zu geben“, erklärte Vera Kuhlen die Aufgabe der Würg- Organisatoren. Die Bands „Social Breakdown“, „The Cube“ und „Coda Control“ nahmen an dem Seminar teil, dazu die beiden Sängerinnen Janina Schumacher und Alexa Kuhlen. Komplett kostenfrei war die Teilnahme. So hat die Würg bisher stets gehandhabt.

Nach 2014 konnte jetzt schon die zweite Generation Würg folgen. „Das Schöne ist, dass die meisten Musiker hinterher dabeibleiben und auch weiter mit uns Musik machen“, so Kuhlen. Einer von ihnen ist Mirco Hallberg. Der Gitarrist aus Heiligenhaus nahm selbst vor zwei Jahren mit seinen Bandkollegen von „Silence is the enemy“ an der „Gen WüRG“ teil. Dieses Jahr war er als Coach zurück und erklärte den jungen Musikern, wie sie Facebook für sich nutzen können. „Facebook ist nun mal das wichtigste soziale Medium und bietet für Musiker die besten Optionen“, erklärte er.

Hier könne man Veranstaltungen für eigene Konzerte erstellen, direkt Leute einladen und von Musik über Videos bis zu Rezensionen alles teilen. „Gerade als Lokalband ist es wichtig, diese Möglichkeiten zu nutzen.“ Hallberg weiß, wovon er spricht. Mehr als 230 Personen gefällt die Seite von „Silence is the enemy“ bei Facebook mittlerweile – und es werden täglich mehr. „Für eine Studentenband aus einer kleinen Stadt ist das schon eine ordentliche Reichweite“, sagt er nicht ohne Stolz.

An ihrer Präsenz im sozialen Netzwerk wollen die verschiedenen Schülerbands nun verstärkt arbeiten. Im Fokus steht natürlich trotzdem der Spaß an der Musik. „Der Schlagzeug-Kurs hat sich richtig gelohnt“, sagte David Maurer von „Social Breakdown“. Als einziger Drummer beim Seminar durfte er sich über intensives Einzeltraining freuen.

Aber auch die anderen jungen Musiker waren zwei Tage lang begeistert bei der Sache. „Höhepunkt des Wochenendes ist natürlich der Auftritt am Abend“, erzählte Kuhlen. Da konnten dann alle die vielen Tipps der Profis auf der Bühne umsetzen.

Wer die Nachwuchsbands in diesem Jahr live erleben will, hat gute Chancen. „Coda Control“ spielen am nächsten Samstag, in Schlupkothen. „The Cube“ treten 1. Oktober, beim Schichtfest auf, wo auch Janina Schuhmacher spielen wird. Metalfans können sich auf „Social Breakdown“ freuen: Am 7. Oktober, spielen sie im Club Heiligenhaus.

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