In und um die Vorburg gab es jetzt Geschenkideen zu entdecken.

In und um die Vorburg gab es jetzt Geschenkideen zu entdecken.
Trotz des nasskalten Wetters kamen viele Besucher zum Laternenzauber an der Vorburg.

Trotz des nasskalten Wetters kamen viele Besucher zum Laternenzauber an der Vorburg.

Ulrich Bangert

Trotz des nasskalten Wetters kamen viele Besucher zum Laternenzauber an der Vorburg.

Neviges. „Wie wäre es mit einem Weihnachtslikör? Schön warm gemacht mit Zimt und Sahne drauf, das tut gut bei so einem Wetter.“ David Zimmer warb für seine hochprozentigen kleinen Sünden, die bei Nässe und Kälte die Aufmerksamkeit der Besucher des Laternenzaubers erregten. Es gab eine Menge ausgefallener Köstlichkeiten zwischen den beiden Flügeln der Vorburg zu entdecken, drinnen ging es mit Schmuck, Dekorationen und vielen Accessoires weiter.

Steffi und Matthias Bulau aus Tönisheide interessierten sich für Wärmekissen in Plüschoptik. „Die sind mit Rapskeimen gefüllt, das ist viel besser, weil hygienischer, als die üblichen Kirschkerne“, versichert Joachim Wolf. „Die Kissen macht ein Bekannter, ich fertige Leuchtelemente aus Treibholz“, so der Aussteller aus Travemünde. „Nein, das Holz stammt nicht von der Ostsee, da findet man nichts, das suche ich am Rhein.“

Vater Rhein ist auch der Rohstofflieferant für den Schmuck, den der Kölner Goldschmied Ingo Katenkamp herstellt. Die Rheinkiesel, die er durchbohrt und mit Applikationen versieht, findet er unter der Mülheimer Brücke. Ausgesprochen filigran wirken die Faltkarten, die Christel Klein mit Cutter und Nadel aus Papier entstehen lässt. „Kirigami nennt sich diese Technik. Dadurch lassen sich die Karten ausklappen und plastisch aufstellen.“

Motive aus Neviges, Wuppertal und dem Bergischen Land gingen gut

Und noch etwas Ausgefallenes hat sie zu bieten: Faltkarten aus hauchdünnem Furnierholz. „Da mache ich allerdings nur die Entwürfe. Ausgeschnitten werden sie durch eine Familie in Süddeutschland, die einen dafür geeigneten, sündhaften teuren Laser angeschafft hat.“ Die Motive aus Neviges, Wuppertal und dem Bergischen Land gingen besonders gut. Kerstin Eilenbrock aus Essen wurde nicht fündig: Sie suchte eine Karte mit dem Motiv eines bekannten Münchener Stadions, weil sie damit ihren Ehemann mit Eintrittskarten für ein Heimspiel eines noch bekannteren Fußballvereins aus Bayern überraschen möchte.

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