„Get the Cat“ spielen am Sonntag im Schlupkothen.

Bei der Gruppe „Get the Cat“ geht es um Klang und Gefühl.
Bei der Gruppe „Get the Cat“ geht es um Klang und Gefühl.

Bei der Gruppe „Get the Cat“ geht es um Klang und Gefühl.

Red

Bei der Gruppe „Get the Cat“ geht es um Klang und Gefühl.

Wülfrath. Nicht jede Musikgruppe ist eindeutig mit einem Etikett belegbar, das ihre Genrezugehörigkeit bezeichnet. Bei der aus dem Großraum Köln stammenden Formation „Get the Cat“ passt zwar die Stilrichtung „Blues“ gut, bezeichnet aber nicht jede der bevorzugten Tonarten. Was noch aus verwandten Bereichen hinzukommt, davon können sich Fans und Neugierige am Sonntag, 5. Februar, ein eigenes Bild machen. Dann laden die Katzen um 17 Uhr zum Konzert ins Kommunikationscenter Schlupkothen 49a ein.

Kathedralen-Chef Bernd Kicinski hat die Gruppe ausgewählt

Übrigens zum ersten Mal spielen sie hier. Aus der Vielzahl möglicher Liveacts und Bewerber hat Kathedralen-Chef Bernd Kicinski sie jetzt für sein Publikum ausgewählt. Das hat sich im Verlaufe der vergangenen Konzertjahre an ein bestimmtes Klangniveau gewöhnt und ist gespannt, was es diesmal Neues erleben darf. „Im Laufe meines musikalischen Werdegangs habe ich natürlich stilistisch auch rechts und links des Weges so einiges eingesammelt, Jazz zum Beispiel, aber auch Funk, Soul, Rock“, gab in Sachen Einsortierung Till Brandt, Bassist und Kopf der Formation, zu Protokoll. „Wichtig ist mir aber vor allem, dass sich unsere Musik nicht in Genre-Klischees verliert, sondern wir unser eigenes Ding machen und etwas Neues auf die Beine stellen.“ An seiner Seite wollen diesen eigenen Klangteppich Gitarrist Jens Filser, Schlagwerker Bernd Oppel sowie Sängerin und Herz des Quartetts Melanie Bartsch weben. Laut Eigenbeschreibung ist die Katzenmusik so etwas wie ein „Familientreffen. Bruder Jazz und Onkel Funk diskutieren in zwölf Takten, Tante Soul bringt sich mit Verve ein, während Patenkind Rock’n’Roll für Unruhe sorgt.“ Aber Opa Blues bleibt bestimmend, Klang und Gefühl haben dabei absoluten Vorrang vor theoretischer Form und Struktur. Karten zum Preis von elf Euro (ermäßigt: neun Euro) gibt es beim Veranstalter, Telefon 02058/8989885, im Café Schwan an der Schwanenstraße 4 sowie in der Medienwelt und beim Genießertreff Schlüter, beide an der Wilhelmstraße. Anzeige

 

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