Tag der offenen Tür in der Christlichen Gesamtschule Bleibergquelle.

Tag der offenen Tür in der Christlichen Gesamtschule Bleibergquelle.
Axel Hardtmann, stellvertretender Leiter der CGB, bereitete in einer Projektgruppe Jugendliche auf den Mofa-Führerschein vor.

Axel Hardtmann, stellvertretender Leiter der CGB, bereitete in einer Projektgruppe Jugendliche auf den Mofa-Führerschein vor.

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Axel Hardtmann, stellvertretender Leiter der CGB, bereitete in einer Projektgruppe Jugendliche auf den Mofa-Führerschein vor.

Velbert. „Unsere Tochter ist noch in der dritten Klasse, aber wir wollen uns mal umschauen“, sagte das Langenberger Ehepaar, das zum Tag der offenen Tür die Christliche Gesamtschule Bleibergquelle (CGB) besichtigte. „Tolle Umgebung, schönes Gelände, das macht alles einen guten Eindruck“, so die erste Resonanz. Eingebettet in einer lieblichen Hügellandschaft wurde die Schule vor zehn Jahren gegründet, Träger ist die Deutscher Gemeinschafts-Diakonieverband, der auch das Berufskolleg und das Fachseminar für Altenpflege betreibt.

Auch viele Ehemalige besuchten gestern ihre frühere Schule

Die staatlich genehmigte Gesamtschule umfasst nur zwei Klassen pro Jahrgang und endet mit dem zehnten Schuljahr. „Das Abitur kann bei uns am Berufskolleg oder einer anderen Schule abgelegt werden“, beschreibt Axel Hardtmann die Besonderheiten. Es ist schön zu sehen, dass aus den Schülern der ersten Jahre was ordentliches geworden ist“, freute sich der stellvertretende Schulleiter, der gleich mehrere Ehemalige begrüßen durfte: „Einer ist Unternehmer in der Modebranche, einer anderer hat bei der Bundeswehr eine führende Stellung, der Dritte ist in der Entwicklung eines großen Velberter Autozulieferers tätig.“

Die christlichen Werte, das Miteinander, Achtung vor der Würde des Menschen und Bereitschaft zum sozialen Handeln bestimmen das Leitbild. „Grundsätzlich nehmen wir jede Religion auf, auch Konfessionslose“ so Hardtmann. Anlässlich des Tags der offenen Tür wurde ein Querschnitt aus dem Unterricht geboten. Ein Projekt betreute der Mathematik- und Techniklehrer selber: den Mofa-Führerschein. Zwei Mofas lieh er von der Kreispolizeibehörde aus, aus seinem privaten Fundus brachte er ein altes Schätzchen zum Herumschrauben mit. Krönender Abschluss war die Führerscheinprüfung beim TÜV. Bei der Aufführung des Musicals „Josef – ein Traumkarriere“ stellten die Schüler ihre musischen Fähigkeiten unter Beweis.

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