Wülfrath. Mitgliederbeauftragter – diese neue Funktion ist seit sechs Monaten in der Bundessatzung der CDU für die Ortsverbände vorgesehen. In Wülfrath ist das jetzt Christian Schölzel, der am Dienstagabend – wie berichtet – erneut zum Ortsverbandsvorsitzenden der Christdemokraten gewählt wurde.

Die Wülfrather CDU freute sich auf der Mitgliederversammlung zudem darüber, dass sie „ihren“ Kandidaten für die Landtagswahl gegen den viel größeren Stadtverband Velbert durchsetzen konnte. Sträßer nannte seine Nominierung „sensationell“, da die Wülfrather um Andreas Seidler die Mitglieder aus dem Wahlkreis Velbert/Wülfrath/Mettmann-Nord überzeugen konnten, ohne „offene Wunden bei den anderen Städten zu hinterlassen“. Der Wahlkampf werde ausgiebig vorbereitet und konzentriere sich auf die letzten Wochen vor der Wahl am 14. Mai, erklärte Sträßer. Immer wichtiger werde die Briefwahl, bei der die Entscheidung schon Wochen vor dem Wahltermin falle und die CDU dort regelmäßig gut abschneide. Der Wahlkampf solle zunächst den Menschen Sträßer in den Vordergrund stellen, um politische Inhalte soll es erst in der heißen Phase gehen.

Das beherrschende Thema in Stadtrat und Kreistag sei nach wie vor die Flüchtlingssituation, sagte Seidler und verwies darauf, dass gerade erst von der GWG Wohnhäuser für Flüchtlinge für 2,8 Millionen Euro an der Fortunastraße fertiggestellt wurden. Bis Jahresende würden noch 90 zusätzliche Geflüchtete in Wülfrath erwartet. Die Ausländerbehörde des Kreises vermelde „Land unter“ angesichts der vielen Asylanträge. Es seien 17 neue Stellen geschaffen worden, die aber schwer zu besetzen seien. Positiv sei der ausgeglichene Haushalt..

Stephan Hölterscheidt, Patrick Dahm, Elisabeth Gawrich, Vorsitzender Christian Schölzel (vorne, v.l.) sowie Schatzmeister Norbert Albrecht (hinten) bilden den Vorstand der Wülfrather CDU. Foto: DJ

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