Vorsitzender Alexander Faoro überlegt, seinen Posten im nächsten Jahr abzugeben.

Vorsitzender Alexander Faoro überlegt, seinen Posten im nächsten Jahr abzugeben.
Der Platz, auf dem künftig das zentrale Kletterspielgerät stehen wird, ist bereits zu erkennen. Im Hintergrund das Bürgerzentrum.

Der Platz, auf dem künftig das zentrale Kletterspielgerät stehen wird, ist bereits zu erkennen. Im Hintergrund das Bürgerzentrum.

U. Bangert

Der Platz, auf dem künftig das zentrale Kletterspielgerät stehen wird, ist bereits zu erkennen. Im Hintergrund das Bürgerzentrum.

Wülfrath. Der Bau des Nachbarschaftsspielplatzes auf dem Areal des Bürgerzentrums Rohdenhaus schreitet zügig voran. Der Weg um den Platz für das noch nicht installierte, zentrale Kletterspielgerät ist deutlich zu erkennen. Künftige Nutzer drehen mit Rädern oder im Lauf schon ihre Runden, nachdem die Bauarbeiter Feierabend gegangen sind. „Laut dem Bauleiter soll in drei Wochen alles begeh- und bezeltbar sein. Gleich im Anschluss werden die ersten Geräte aufgebaut“, sagte jetzt Beisitzer Hans-Peter Clemens bei der Jahresversammlung des Bürgervereins (BV) Rohdenhaus. Dessen Dorffest steigt am 9. September ab 15 Uhr auf dem Gelände am Angerweg und könnte somit gleichzeitig die Einweihungsparty für den neuen Spielplatz sein.

Bei aller Freude über den Baufortschritt hat der Bürgerverein auch Fragen zu dem 110 000-Euro-Projekt an das Planungsamt. „Wir haben unsere Ideen für die Ausgestaltung des Nachbarschaftsplatzes gesammelt, gebastelt, gemalt und vorgestellt. Wir dachten, wir würden beteiligt. Doch erst vom nicht ortsansässigen Landschaftsbauer haben wir gehört, dass der Spielplatz nach der Ausschreibung anders aussehen wird, als wir ihn uns vorgestellt haben“, verdeutliche Vorsitzender Alexander Faoro, dass die Kommunikation zwischen Stadt und Verein verbesserungswürdig sei. So habe man über den Umweg beispielsweise erfahren, dass für den Kleinkinderbereich keine Bänke, generell keine Papierkörbe und der Abriss des alten Pavillons nicht im Etat eingeplant seien. „Das alles wird wohl als Spende vom Bürgerverein erwartet“, mutmaßte Alexander Faoro. Ein klärendes Gespräch soll es diese Woche im Rathaus geben.

Dabei hatte der Bürgerverein bereits mit Rheinkalk einen potenten Sponsor gefunden, der bis auf den Feinsand einen Großteil des benötigten Materials für Wege und Platz gratis anlieferte. „Aber das Einwerben von Spenden geht weiter. Ich habe schon die Zusage für eine große Gummihängematte im Wert von rund 2000 Euro“, sagte Hans-Peter Clemens.

Ob es Ende September eine weitere Auflage des Bruchlaufes im Stadtteil geben wird, steht noch nicht fest. Das mag auch damit zusammenhängen, dass sich in der Führung des BV ein Generationswechsel abzeichnet. „Stand jetzt ist, dass 2018 meine Amtszeit als Vorsitzender endet. Der Verein braucht neue Ideen und frische Leute. Wir drei können nicht jedes Mal unter Strom stehen“, sprach Faoro neben Clemens auch für seinen Stellvertreter Torsten Balk. Faoro leitet seit 2010 die Geschicke des Vereins. Hoffnungen setzt er in Menschen wie Torsten Schulz. Der ist mit seiner Familie von Essen-Überruhr vor einem Jahr ins Neubaugebiet „Zur alten Schule“ gezogen und wurde von den 18 anwesenden Mitglieder einstimmig als Beisitzer in den Vorstand gewählt. Mit ihm will der BV weitere Neu-Rohdenhauser ansprechen und sie für 1. September um 17 Uhr zu einer After-Work-Kennenlernparty ins Bürgerzentrum einladen.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer