Böse Überraschung am Silvestermorgen: Die Fahrzeuge des Bürgerbus-Vereins wurden von unbekannten Tätern beschädigt.

Kriminalität
Heute sind die Bürgerbusse wieder plangemäß auf der Strecke. Am Samstag war das nicht der Fall.

Heute sind die Bürgerbusse wieder plangemäß auf der Strecke. Am Samstag war das nicht der Fall.

Archiv Simone Bahrmann

Heute sind die Bürgerbusse wieder plangemäß auf der Strecke. Am Samstag war das nicht der Fall.

Neviges. Eine böse und sehr unangenehme Überraschung erlebte Bürgerbusfahrer Peter Nier am Silvestermorgen. Als er zur Samstagfahrt gegen 9 Uhr starten wollte, bemerkte er, dass an beiden Bussen des Bürgerbus-Vereins Neviges/Tönisheide die Heckscheiben eingeschlagen waren und die Automarder nach Wertsachen gesucht hatten. „Da aber weder Handy, Geld oder Papiere in den Bussen sind, konnte nichts gefunden werden“, so Pressesprecher Wolfgang Schneidewind.

Erst ab 11 Uhr konnten die Busse wieder starten

Konsequenzen hatte der nächtliche Einbruch aber sehr wohl. Die ersten Fahrten mussten am Samstagmorgen gestrichen werden. Erst gegen 11 Uhr konnte der Fahrbetrieb wieder aufgenommen werden. „Vorher mussten die polizeilichen Ermittlungen und der Einbau einer Notscheibe abgeschlossen sein“, erklärte Schneidewind. Der Vorstand des Bürgerbus-Vereins bittet betroffene Fahrgäste um Verständnis und Entschuldigung.

Wie Fahrdienstleiter Hans-Willi Schwinning aber mitteilt, ist am Montag der Betrieb mit beiden Bussen nach dem üblichen Montagsfahrplan gewährleistet. Ab Montag, dem 9. Januar, tritt ein neuer Fahrplan in Kraft. Es sind zwar nur kleine Korrekturen, die sich aufgrund der Beobachtung der Fahrgastzahlen ergaben. So zeigte es sich, dass der Zusatzbus am Montag nicht so stark angenommen wurde, wie man es sich erhofft hatte.

Auch ist die letzte Fahrt am Nachmittag zum Wimmersberg nach Tönisheide fast immer eine Leerfahrt. „Im Zeichen der gestiegenen Spritpreise und anfallenden Reparaturkosten müssen deshalb die Änderungen erfolgen“, betont der Pressesprecher. Der Bürgerbus-Verein bekomme für die Fahrbetrieb keinerlei Zuschüsse und ist nur auf die Fahrgeld- und Werbeeinnahmen angewiesen. Schneidewind: „Das heißt, die Wirtschaftlichkeit muss stärker ins Spiel gebracht werden. Daher entfallen ab Fahrplanwechsel die genannten Fahrten.“ TTR

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer