Parteimitglieder suchte das Gespräch in der Nevigeser Fußgängerzone.

Parteimitglieder suchte das Gespräch in der Nevigeser Fußgängerzone.
Auf roten Sternen hatten die Nevigeser Bürger ihre Wünsche an die SPD geschrieben und diese an den Wunschbaum gehangen.

Auf roten Sternen hatten die Nevigeser Bürger ihre Wünsche an die SPD geschrieben und diese an den Wunschbaum gehangen.

Ulrich Bangert

Auf roten Sternen hatten die Nevigeser Bürger ihre Wünsche an die SPD geschrieben und diese an den Wunschbaum gehangen.

Neviges. Bunte Lichter funkelten an dem Wunschbaum, seine minimalistischen Zweige boten viel Platz für die Wünsche der Nevigeser. Die SPD hatte am Samstag die Passanten in der Fußgängerzone gebeten, ihre Wünsche auf einen Stern zu schreiben, um damit den Wunschbaum zu verzieren.

„Keine GroKo“, forderte jemand, ein anderer findet „besser GroKo als keine Regierung.“ Andere möchten, die SPD solle sich als starke Opposition aufstellen. Ein kleineres Parlament wird gewünscht, ebenso eine gerechtere Verteilung der Renten.

SPD will alle heimischen Spielplätze besuchen

Dazu gesellten sich ganz handfeste Wünsche an die Politik vor Ort: „Frühschwimmen in Neviges“ und „mehr Spielplätze in Neviges.“ „Bei dem Thema Frühschwimmen sind wir dran“, erinnert SPD-Ratsfraktionsvorsitzender Rainer Hübinger zu bedenken, „Es wäre schön, um einen weiteren Frühschwimmertag hinzukriegen.“

Bei Wunsch nach mehr Spielplätzen zeigten sich die Nevigeser Genossen ein wenig überrascht. „Das ist jemand mit seiner Familie aus Hilden zugezogen, der sich über das mangelnde Angebote beklagte“, hat Ratsmitglied Matthias Gohr erfahren. „Wir werden uns eine Aufstellung besorgen und alle Spielplätze abgehen“, versprach Rainer Hübinger, der die überörtlichen Forderungen an die entsprechenden Gremien der Bundespartei weiterleiten wird.

Die Politiker, die in diesem Wahljahr häufiger in der Fußgängerzone standen, machten gegen Ende ihrer Aktion eine für sie erfreuliche Beobachtung. „Seit dem der Netto aufgemacht hat, ist mehr Bewegung in der Stadt. Sonst war um kurz nach zwölf nicht mehr viel los“, registrierte Rainer Hübinger erfreut. Genossin Ute Meulenkamp, die ein Ladenlokal in an der Elberfelder Straße betreibt, kann den Eindruck einer zunehmenden Belebung der Innenstadt bestätigen: „Ja, es kommt langsam.“

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