Zwei Wunschbäume in der Filiale der Kreissparkasse sind mit 50 Wunschzetteln geschmückt.

An einem der Bäume, die in der Filiale der Kreissparkasse an der Goethestraße aufgestellt wurden, sind die liebevoll gestalteten Wunschzettel zu finden.
An einem der Bäume, die in der Filiale der Kreissparkasse an der Goethestraße aufgestellt wurden, sind die liebevoll gestalteten Wunschzettel zu finden.

An einem der Bäume, die in der Filiale der Kreissparkasse an der Goethestraße aufgestellt wurden, sind die liebevoll gestalteten Wunschzettel zu finden.

Dietrich Janicki

An einem der Bäume, die in der Filiale der Kreissparkasse an der Goethestraße aufgestellt wurden, sind die liebevoll gestalteten Wunschzettel zu finden.

Wülfrath. Der originellste Baum weit und breit steht seit gestern im Foyer der Kreissparkasse an der Goethestraße. Das ganz besondere an diesem Exemplar sind die kleinen, weißen Zettel, die von den Zweigen baumeln. Sie machen aus der handelsüblichen Nordmanntanne einen Weihnachtswunschbaum – übrigens zum siebten Mal. Auf den Papierchen steht, was Wülfrather sich wünschen, denen das Geld fehlt, sie sich zum Fest selbst zu erfüllen.

Wünsche reichen vom CD-Player bis zu Spannbetttüchern

Insgesamt 50 Exemplare der liebevoll gestalteten weißen, kleinen Karten, auf die in einen roten Tannenbaum der jeweilige Wunsch geschrieben steht, zieren die Tanne. Eine Siebenjährige wünscht sich Playmobil, ein neunjähriger Junge hätte gerne Kopfhörer, ein kleines Mädchen würde sich über Inliner in der Größe 33 bis 36 freuen, und eine Schülerin hätte so gerne einen CD-Player. Aber es sind nicht nur die Kinder, die unerfüllte Wünsche hegen. Ein 50-jähriger Mann würde sich über einen Pullover oder ein Hemd in gedeckter Farbe freuen, ein 66-Jähriger braucht Handtücher, und ein 31-Jähriger einfach nur zwei Spannbetttücher.

„Wünsche gäbe es noch viel, viel mehr“, sagen Wolfgang Peetz, der „Wülfrather Kinder in Not“ mitbetreut, und Beatrix Neugebauer von der Caritas. 40 Wunschzettel kommen aus Kinderhand, zehn weitere von Erwachsenen. „Sollten wie in der Vergangenheit die Wunschzettel schnell vergriffen sein, könnten wir weitere nachhängen“, sagen auch Claudia Brüggemann, Marktbereichsleiterin der Kreissparkasse und dessen Filialdirektor Hans Werner Fritze.

Wer zu Weihnachten Gutes tun will, kann sich nun einen Wunsch vom Baum pflücken und ihn erfüllen. Bis zum 15. Dezember haben die „Paten“ Zeit, diesen Wunsch in ein festlich verpacktes Päckchen zu schnüren und bei der Bank abzugeben. Damit die Anonymität der Spender gewahrt bleibt, muss der Wunschbaumzettel beigefügt sein. Beatrix Neugebauer und Wolfgang Peetz leiten in Christkindfunktion die Präsente weiter.

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