Verwaltung betont: „Eine neue Elternbefragung ist kein Muss.“

Neviges. Die Mehrheitsverhältnisse waren klar – eine Überraschung folglich nicht zu erwarten: Im Eiltempo hakte der Velberter Schulausschuss am Montag das Thema „Errichtung einer Sekundarschule“ ab. Einzig die Vertreter von UVB, FDP und Linken stimmten gegen die neue Schulform.

Auch ein Eilantrag der Unabhängigen Velberter Bürger (UVB), der die rechtliche Zulässigkeit des neu erstellten Schulkonzeptes hinterfragte, konnte die Verwaltung nicht aus der Spur bringen. Das Konzept sei zwar ohne ein erneutes Treffen der dazu gegründeten Gruppe überarbeitet worden, so Schulabteilungsleiter Reinhard Mickenheim, aber das sei in Absprache mit der Bezirksregierung geschehen. Schließlich sei es eh Sache der neuen Schule, „das Konzept mit Leben zu füllen“.

Auch die Kritik an der Verwendung der Elternbefragung aus dem Vorjahr, wies die Schulverwaltung zurück. „Nach Meinung der Bezirksregierung wäre eine neue Befragung natürlich schön gewesen“, so Mickenheim, „aber sie ist kein Muss.“

Kurze Statements statt langatmiger Debatte

Eine wirkliche Debatte ersparten sich die Ausschussmitglieder, schließlich sind die Positionen seit Jahren bekannt: Mit kurzen Statements sprachen sich CDU und SPD und UVB, FDP und Linke aus unterschiedlichen Gründen gegen die Sekundarschule aus. „Irgendwo dazwischen“ fühlte sich Frank Röhr von den Grünen, der letztlich aber auch für die neue Schulform stimmte.

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