Wirtschaftsförderer Karsten Niemann berichtete von den Grenzen des schnellen Internets in den Randgebieten.

Wirtschaftsförderer Karsten Niemann berichtete von den Grenzen des schnellen Internets in den Randgebieten.
Düssel und Aprath wurden Ende September mit schnellem Internet versorgt. Symbol

Düssel und Aprath wurden Ende September mit schnellem Internet versorgt. Symbol

DPA

Düssel und Aprath wurden Ende September mit schnellem Internet versorgt. Symbol

Wülfrath. Zuletzt ist Düssel Ende September mit schnellem Internet versorgt worden. Den Ausbau der Breitbandinfrastruktur wertete Karsten Niemann, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, bei der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung im großen Saal des Rathauses insgesamt als Erfolg. Dennoch werden laut Wirtschaftsförderer wohl „weiße Flecken“ bleiben, also Gegenden, in denen keine Leistung von 100 Mbit/s oder mehr angeboten wird.

Grund sei nach Auskunft der Netzbetreiber, dass es im Stadtgebiet noch fünf Kabelverzweiger gibt, die noch von keinem Anbieter mit Glasfaserleitungen angebunden sind, so Karsten Niemann. Die Standorte dieser Kabelverzweiger liegen laut Wirtschaftsförderer im Bereich Nord-Erbach (Adelscheider Weg), Klinik Aprath, Bergische Diakonie (Erfurthweg) und im Bereich Schlupkothen/Koxhof.

Hintergrund sei vermutlich, dass ein Ausbau bis zu diesen Kabelverzweigern nicht wirtschaftlich darzustellen ist, da zum Beispiel lange Kabeltrassen erforderlich wären und diese durch entsprechende Tiefbauarbeiten geschaffen werden müssten. Dem gegenüber stünden nur vergleichsweise wenige Haushalte oder Abnehmer als Endkunden zur Verfügung.

Die Weihnachtsbeleuchtung ist mittlerweile komplett aufgehängt

Auch die erneute Ausschreibung in Sachen Aufwertung des östlichen Teilstücks der Goethestraße war Thema der Sitzung. Die Neuausschreibung war nach Angaben der Verwaltung notwendig geworden, weil die ursprünglich kalkulierten Kosten komplett aus dem Ruder gelaufen sind (die WZ berichtete ausführlich). Nina Bettzieche, Leiterin des Planungs- und Bauaufsichtsamtes, antwortete auf die Frage, ob es denn noch Einsparpotenziale bei den Planungen gebe, eindeutig mit Nein: „Wir sind am gestalterischen Minimum, um überhaupt noch Fördermittel zu bekommen.“ Die Eigentümer wiederum, die an den Kosten der Straßensanierung beteiligt werden sollen, werde man so frühzeitig wie möglich über die genauen Kosten informieren, so Nina Bettzieche weiter.

Ein erfreuliches Thema hatte Karsten Niemann nicht nur für das Gremium: „Die Weihnachtsbeleuchtung ist jetzt komplett aufgehängt.“ Damit sei sie rechtzeitig zum morgen beginnenden Herzog-Wilhelm-Markt fertig geworden. Er dankte den Immobilienbesitzern, die die Genehmigung erteilt hatten, die Haken an ihren Häusern zu befestigen – und den Mitarbeitern vom Bauhof und dem Hochbauamt für deren Einsatz. „Das war eine sehr gelungene Zusammenarbeit“.

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